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DevOps
Glossar.
Die wichtigsten Begriffe aus DevOps, CI/CD, Industrial DevOps und Automatisierung — klar und verständlich erklärt. Kein Marketing-Sprech, kein Fachchinesisch.
Was bedeutet
DevOps?
DevOps ist die Abkürzung für Development und Operations: eine Arbeitsweise, die Softwareentwicklung und IT-Betrieb in gemeinsamen Prozessen, Tools und Verantwortlichkeiten zusammenführt. Das Ziel sind kürzere Release-Zyklen, stabilere Deployments und weniger Reibung zwischen den Teams.
Was ist eine CI/CD-Pipeline?
Eine CI/CD-Pipeline führt jede Code-Änderung automatisiert vom Commit bis zum Deployment: Continuous Integration (CI) baut und testet jeden Stand, Continuous Delivery (CD) liefert geprüfte Versionen reproduzierbar aus. Typische Werkzeuge sind Jenkins, GitLab CI und GitHub Actions.
Welche DevOps-Lösungen gibt es für die Industrie?
DevOps-Lösungen reichen von CI/CD-Plattformen wie Jenkins, GitLab CI und ArgoCD über Infrastructure as Code bis zu Industrial DevOps — der Übertragung dieser Praktiken auf SPS, SCADA und OT-Umgebungen. Entscheidend ist nicht das einzelne Tool, sondern die durchgängige Automatisierung vom Commit bis zur Anlage.
- Ansible
- Ansible ist ein Open-Source-Tool für Konfigurationsmanagement und Automatisierung. Es beschreibt in einfachen YAML-Dateien, wie Server und Anwendungen konfiguriert sein sollen, und setzt diesen Zustand auf beliebig vielen Systemen gleichzeitig um — ohne dass dort ein Agent installiert sein muss.
- AIOps
- AIOps (Artificial Intelligence for IT Operations) setzt Künstliche Intelligenz ein, um den IT-Betrieb zu automatisieren. Statt manuell Logs zu durchsuchen und Alarme zu bewerten, erkennt AIOps Muster in großen Datenmengen, korreliert Vorfälle automatisch und kann in manchen Fällen Probleme beheben, bevor sie Auswirkungen haben.
- ArgoCD
- ArgoCD ist ein GitOps-Tool für Kubernetes, das den gewünschten Zustand einer Anwendung aus einem Git-Repository liest und automatisch auf dem Cluster umsetzt. Wenn jemand eine Änderung im Repository macht, sorgt ArgoCD dafür, dass der Cluster diese Änderung übernimmt — ohne manuelles Deployment. Mit Claude Code lassen sich Application-Manifeste, App-of-Apps-Strukturen und ApplicationSets in natürlicher Sprache generieren; spezialisierte Sub-Agents übernehmen Manifest, Policy, Test und Doku parallel.
- App-of-Apps Pattern
- App-of-Apps ist eine ArgoCD-Application, die selbst weitere ArgoCD-Applications verwaltet. Damit lassen sich ganze Cluster (inklusive Plattform-Komponenten wie Ingress, Cert-Manager, Monitoring und Workloads) deklarativ über ein einziges Root-Repository ausrollen — ideal für Cluster-Bootstrapping und Multi-Cluster-Setups. Sync-Waves steuern dabei die Reihenfolge: zuerst CRDs, dann Operatoren, dann Custom Resources.
- ApplicationSet
- Ein ApplicationSet generiert ArgoCD-Applications dynamisch über Generatoren (List, Cluster, Git, Matrix, Pull-Request). Damit lässt sich z. B. dieselbe Anwendung automatisch auf alle registrierten Cluster ausrollen oder pro Feature-Branch eine Preview-Umgebung erzeugen — ohne jede Application einzeln zu pflegen. Im Workshop scaffolden Sie ApplicationSets mit Cluster- und Matrix-Generator direkt mit Claude Code.
- Argo Rollouts
- Argo Rollouts erweitert Kubernetes um Progressive-Delivery-Strategien wie Canary und Blue-Green. Über AnalysisTemplate lassen sich Promotion-Entscheidungen automatisieren — gegen Prometheus, Datadog oder Webhook. Bei Schwellwert-Verletzung erfolgt automatischer Rollback. Im Workshop bauen Sie ein vollständig konfiguriertes Canary-Rollout mit Prometheus-Analyse und Slack-Notification.
- Air-Gap CI/CD
- Air-Gap CI/CD bezeichnet Pipeline-Plattformen, die vollständig ohne Internetzugang in segmentierten Produktionsnetzwerken (OT, KRITIS, regulierte Branchen) laufen. Alle Komponenten — Build-Server, Container-Registry, Plugin-Mirror, KI-Modell — sind on-premise. NIS2-Datenresidenz, IEC 62443-Zonen-Modell und „Souveräne KI" (lokales LLM via Ollama) treiben Air-Gap-Setups 2026 in den Mainstream. IndustrialFlow ist explizit für Air-Gap-Betrieb konzipiert.
Was macht Ansible und wofür wird es eingesetzt?
Was steckt hinter AIOps?
Was ist ArgoCD und wie funktioniert es?
Was ist das App-of-Apps-Pattern in ArgoCD?
Was ist ein ApplicationSet in ArgoCD?
Wofür braucht man Argo Rollouts?
Was ist Air-Gap CI/CD und warum wird es 2026 wichtig?
- Backstage
- Backstage ist eine ursprünglich von Spotify entwickelte Open-Source-Plattform, heute ein Projekt der Cloud Native Computing Foundation (CNCF), zum Aufbau interner Developer Portale. Es bietet einen zentralen Katalog für Services, APIs, Dokumentation und Infrastruktur — und bildet damit das Fundament vieler Internal Developer Platforms.
- Beim Blue-Green Deployment existieren zwei identische Produktionsumgebungen — Blue (aktiv) und Green (Standby). Ein neues Release wird auf die inaktive Umgebung deployt und getestet. Durch Umschalten des Load Balancers wird die neue Version live — bei Problemen kann sofort zurückgeschaltet werden.
Was ist Backstage?
Wie funktioniert Blue-Green Deployment?
- Change Failure Rate
- Die Change Failure Rate (deutsch: Änderungsfehlerrate) misst, wie oft ein Deployment in Produktion zu einem Ausfall, Rollback oder Hotfix führt. Die Formel: fehlgeschlagene Deployments geteilt durch alle Deployments eines Zeitraums, ausgedrückt in Prozent. Als eine der vier DORA-Metriken zeigt sie, wie stabil der Release-Prozess tatsächlich ist — Elite-Teams liegen unter 5 Prozent, Werte bis 15 Prozent gelten laut DORA als gut.
- CI/CD
- CI/CD steht für Continuous Integration und Continuous Delivery. Continuous Integration sorgt dafür, dass jede Code-Änderung automatisch gebaut und getestet wird. Continuous Delivery stellt sicher, dass getesteter Code jederzeit per Knopfdruck in Produktion gehen kann.
- CI/CD Pipeline
- Eine CI/CD Pipeline ist eine automatisierte Abfolge von Schritten, die Code-Änderungen vom Commit bis zum fertigen Deployment führt. Sie baut die Software, führt Tests aus, prüft Qualitätskriterien und liefert das Ergebnis am Ende in die Zielumgebung aus.
- Container
- Ein Container packt eine Anwendung zusammen mit allem, was sie zum Laufen braucht — Bibliotheken, Konfiguration, Laufzeitumgebung — in ein handliches Paket. Dadurch verhält sich die Anwendung überall gleich, egal ob auf dem Laptop eines Entwicklers oder auf einem Produktionsserver.
- Bei Continuous Delivery ist die Software nach erfolgreichen Tests jederzeit auslieferbar, aber ein Mensch gibt den letzten Schritt frei. Continuous Deployment geht einen Schritt weiter: Jede Änderung, die alle Tests besteht, geht automatisch in Produktion — ohne manuelles Zutun. GitOps setzt genau hier an und macht den CD-Teil pull-basiert über Git.
- Cyber Resilience Act (CRA)
- Der Cyber Resilience Act verpflichtet Hersteller digitaler Produkte zu Security-by-Design, Schwachstellenmanagement über den gesamten Lebenszyklus und Security-Updates über mindestens fünf Jahre. Die Fristen sind gestaffelt: Meldepflichten für ausgenutzte Schwachstellen greifen ab dem 11. September 2026, die SBOM-Pflicht und die übrigen Hauptpflichten mit der vollen Geltung ab dem 11. Dezember 2027.
- Claude Code
- Claude Code ist ein Terminal-basierter KI-Assistent von Anthropic. Anders als Browser-Chats arbeitet er direkt im Projekt — liest, schreibt und versioniert Dateien (Jenkinsfile, jenkins.yaml, Groovy-Scripts) per natürlichsprachiger Anweisung. Für Jenkins-Admins der entscheidende Hebel: JCasC generieren, CIS-Audits durchführen, Build-Logs analysieren — alles als Git-Commit, nicht als verlorene Chat-Antwort.
- Jenkins führt Pipeline-Groovy durch den Continuation Passing Style (CPS) Transformer, damit Pipelines nach einem Controller-Neustart an der letzten Stage fortgesetzt werden können. Das erzwingt Serialisierbarkeit und verbietet bestimmte Groovy-Features in regulären Pipeline-Steps. Mit der @NonCPS-Annotation werden einzelne Methoden aus der CPS-Transformation ausgenommen — nötig z. B. für Stream-Operationen oder Jenkins-API-Aufrufe.
- Canary Release
- Ein Canary Release — auch Canary Rollout oder Canary Deployment genannt — rollt eine neue Softwareversion zunächst nur für einen kleinen Teil der Nutzer aus, typisch 1–5 %. Bleiben Fehlerrate und Latenz der Canary-Version stabil, wächst der Anteil schrittweise bis 100 %; bei Auffälligkeiten erfolgt der Rollback, bevor alle Nutzer betroffen sind. Der Name leitet sich von Kanarienvögeln im Bergbau ab.
Was sagt die Change Failure Rate aus?
Was bedeutet CI/CD konkret?
Was ist eine CI/CD Pipeline?
Was ist ein Container in der Softwareentwicklung?
Wie unterscheidet sich Continuous Deployment von Continuous Delivery?
Was regelt der Cyber Resilience Act der EU?
Was ist Claude Code im DevOps-Kontext?
Was ist die CPS-Transformation in Jenkins-Pipelines?
Was ist ein Canary Release?
- DCS (Distributed Control System)
- Ein DCS-System (Distributed Control System, verteiltes Leitsystem) steuert industrielle Prozesse über verteilt angeordnete Regler, die über ein Netzwerk zusammenarbeiten. DCS-Systeme kommen typischerweise in der Prozessindustrie zum Einsatz — etwa in Chemieanlagen, der Öl- und Gasverarbeitung oder Kraftwerken — wo viele Regelkreise gleichzeitig koordiniert werden müssen.
- Deployment
- Deployment bedeutet auf Deutsch Bereitstellung, Verteilung oder Einsatz. In der IT bezeichnet es den Vorgang, Software in eine Zielumgebung auszuliefern und dort lauffähig zu machen — vom Testserver über die Staging-Umgebung bis zur Produktion, in der echte Nutzer mit der Software arbeiten.
- Deployment Frequency
- Die Deployment Frequency misst, wie oft ein Team Software in Produktion bringt. Sie ist eine der vier DORA-Metriken und gilt als Indikator dafür, wie schnell eine Organisation auf Anforderungen reagieren kann — von jährlich bei langsamen Teams bis mehrmals täglich bei High Performern.
- DevOps
- DevOps ist eine Arbeitsweise, die Entwicklung (Dev) und Betrieb (Ops) zusammenbringt, statt sie in getrennten Silos arbeiten zu lassen. Ziel ist es, Software schneller, zuverlässiger und in kürzeren Zyklen auszuliefern — durch Automatisierung, gemeinsame Verantwortung und kontinuierliches Feedback.
- DevOps-Reifegrad
- Der DevOps-Reifegrad beschreibt, wie weit eine Organisation bei der Umsetzung von DevOps-Praktiken ist. Er wird typischerweise in Dimensionen wie Kultur, Automatisierung, CI/CD-Reife, Monitoring und Architektur bewertet und zeigt, wo die größten Hebel für Verbesserung liegen.
- DevSecOps
- DevSecOps ergänzt DevOps um den Aspekt Security — nicht als nachträglichen Prüfschritt, sondern als festen Bestandteil jeder Pipeline-Stufe. Automatisierte Sicherheitsscans, Policy-Checks und SBOM-Generierung laufen bei jedem Commit, damit Schwachstellen früh gefunden werden.
- Docker
- Docker ist die meistverbreitete Plattform zum Erstellen und Betreiben von Containern. Einfach erklärt: Eine Anwendung wird samt aller Abhängigkeiten in ein portierbares Image verpackt, das sich auf jedem System identisch verhält — vom Entwicklungsrechner bis zum Cloud-Server. Gebaut wird das Image über ein Dockerfile, die versionierte Bauanleitung im Repository.
- DORA-Metriken
- Die DORA-Metriken (DORA: DevOps Research and Assessment) sind vier wissenschaftlich validierte Kennzahlen für die Software-Delivery-Performance: Deployment Frequency, Lead Time for Changes, Change Failure Rate und Mean Time to Recovery. Zwei messen die Geschwindigkeit, zwei die Stabilität — zusammen zeigen sie, wie leistungsfähig der Delivery-Prozess einer Organisation tatsächlich ist.
- DORA reguliert seit Januar 2025 die digitale Widerstandsfähigkeit im Finanzsektor. Banken, Versicherungen und deren IT-Dienstleister müssen ein ICT-Risikomanagement-Framework nachweisen, regelmäßige Resilience-Tests durchführen und Vorfälle innerhalb enger Fristen melden.
Was ist ein DCS?
Was ist ein Deployment und was bedeutet es auf Deutsch?
Warum ist die Deployment Frequency wichtig?
Was ist DevOps eigentlich?
Was versteht man unter dem DevOps-Reifegrad?
Was ist der Unterschied zwischen DevOps und DevSecOps?
Was ist Docker?
Was sind die DORA-Metriken?
Was fordert der DORA?
- Edge Gateway
- Ein Edge Gateway sitzt am Rand eines Netzwerks — typischerweise in der Fabrikhalle — und verbindet Maschinen und Sensoren mit der IT-Welt. Es übersetzt Feldprotokolle wie Modbus oder S7 in IT-Protokolle wie MQTT und OPC UA, filtert und verdichtet Daten direkt am Edge und leitet nur relevante Informationen an übergeordnete Systeme weiter, ohne dass die gesamte Datenmenge ins Rechenzentrum wandern muss.
- Embedded DevOps
- Embedded DevOps überträgt DevOps-Prinzipien auf die Entwicklung von Embedded-Software — also Software, die auf Mikrocontrollern, Steuerungen oder IoT-Geräten läuft. Cross-Compilation, Hardware-in-the-Loop-Tests und OTA-Updates werden in automatisierte CI/CD-Pipelines integriert.
- Error Budget
- Ein Error Budget definiert, wie viel Ausfallzeit oder Fehlerrate ein Service tolerieren darf, bevor Stabilisierung Vorrang vor neuen Features bekommt. Bei einem SLO von 99,9 % Verfügbarkeit sind das 8,76 Stunden pro Jahr. Ist das Budget aufgebraucht, wird die Entwicklung neuer Features gestoppt, bis die Zuverlässigkeit wiederhergestellt ist.
Was macht ein Edge Gateway?
Was bedeutet Embedded DevOps?
Was ist ein Error Budget?
- FinOps
- FinOps bringt Finanz-Transparenz in den Cloud-Betrieb. Statt am Monatsende von der Rechnung überrascht zu werden, machen FinOps-Praktiken Cloud-Kosten in Echtzeit sichtbar und ordnen sie Teams und Projekten zu — damit bewusste Entscheidungen statt blinder Optimierung möglich sind. Seit 2024 erweitert die FinOps Foundation den Rahmen über die Public Cloud hinaus auf SaaS, Lizenzen und KI-Workloads.
- Feature Flag
- Feature Flags sind Schalter im Code, mit denen sich neue Funktionen ein- und ausschalten lassen, ohne ein neues Deployment zu machen. Teams können Features schrittweise für bestimmte Nutzergruppen aktivieren, A/B-Tests durchführen oder unfertige Features im Hauptbranch verstecken — Progressive Delivery in der Praxis.
Was steckt hinter FinOps?
Wozu dienen Feature Flags?
- Git
- Git ist ein verteiltes Versionskontrollsystem, das jede Änderung an Dateien nachvollziehbar speichert. In DevOps dient Git als Single Source of Truth — nicht nur für Anwendungscode, sondern auch für Infrastrukturdefinitionen, Pipeline-Konfigurationen und Policies.
- GitHub Actions
- GitHub Actions ist eine CI/CD-Plattform, die direkt in GitHub integriert ist. Workflows werden als YAML-Dateien im Repository definiert und bei Ereignissen wie Push oder Pull Request automatisch ausgeführt — vom Bauen und Testen bis zum Deployment.
- GitLab CI
- GitLab CI ist die in GitLab integrierte CI/CD-Engine. Pipelines werden als .gitlab-ci.yml im Repository definiert und auf GitLab Runnern ausgeführt. Der Vorteil: Code-Verwaltung, Pipelines, Container-Registry, Security-Scans und Deployment laufen auf einer einzigen Plattform — self-managed auch vollständig on-premise im eigenen Rechenzentrum.
- GitOps
- GitOps macht Git zum alleinigen Steuerungsinstrument für Infrastruktur und Deployments. Statt Befehle auf Servern auszuführen, beschreibt man den gewünschten Zustand deklarativ in einem Git-Repository. Tools wie ArgoCD oder Flux sorgen dafür, dass die Realität diesem Zustand entspricht. Vorteil für regulierte Branchen: vollständiger Audit-Trail über die Git-Historie, automatische Reconciliation bei Drift, klar getrennte Verantwortlichkeiten zwischen CI (Build, Test) und CD (Sync).
Warum ist Git so zentral für DevOps?
Was sind GitHub Actions?
Was ist GitLab CI?
Was ist das Besondere an GitOps?
- Hardware-in-the-Loop (HiL)
- Beim Hardware-in-the-Loop-Testing wird Software auf echter Zielhardware getestet, während ein HiL-Prüfstand die Umgebung über simulierte Signale in Echtzeit nachbildet. So lassen sich Integrationsprobleme finden, die in reinen Software-Simulationen nicht auftauchen — besonders wichtig bei sicherheitskritischen Systemen im Automotive- und Industriebereich.
- Helm
- Helm ist der Paketmanager für Kubernetes. Mit Helm Charts lassen sich komplexe Kubernetes-Anwendungen als versionierte Pakete definieren, konfigurieren und installieren — vergleichbar mit apt oder brew, nur eben für Kubernetes-Cluster. In ArgoCD-Setups werden Helm-Charts häufig für Drittanbieter-Komponenten genutzt; eigene Anwendungen liegen oft in Kustomize. Beide Ansätze lassen sich auch kombinieren (Helm-Render via Kustomize-Post-Renderer).
Wozu dient Hardware-in-the-Loop-Testing?
Was ist Helm?
- IEC 62443
- Die IEC 62443 ist der internationale Standard für Cybersecurity in industriellen Automatisierungssystemen. Sie definiert Zonenmodelle, Security-Levels und Anforderungen an Hersteller, Integratoren und Betreiber — und wird zunehmend zur Voraussetzung für den Marktzugang industrieller Produkte.
- Industrial DevOps
- Industrial DevOps überträgt DevOps-Prinzipien auf die Welt der Operational Technology — also auf SPS-Steuerungen, SCADA-Systeme, Embedded-Software und Produktionsanlagen. Im Gegensatz zu klassischem DevOps müssen hier Safety-Anforderungen, Echtzeitfähigkeit, Wartungsfenster, OT-Netzwerk-Segmentierung (IEC 62443) und lange Lebenszyklen berücksichtigt werden. Eine Plattform wie IndustrialFlow deckt diese Anforderungen Out-of-the-Box ab.
- IndustrialFlow
- IndustrialFlow ist eine CI/CD-Plattform für Industrial DevOps von Comquent. Sie kombiniert Jenkins als bewährten Orchestrierungs-Kern mit moderner Web-UI, KI-Assistenz (Claude API online oder Ollama im Air-Gap), OT-Proxy-Agents, Wartungsfenstern und automatisierten Compliance-Reports für NIS2, IEC 62443, TISAX und den EU Cyber Resilience Act. Bestehende Jenkinsfiles und Shared Libraries laufen ohne Änderung; die Migration dauert typisch 1–2 Tage.
- Infrastructure as Code (IaC)
- Infrastructure as Code definiert Server, Netzwerke und Cloud-Ressourcen als maschinenlesbaren Code statt sie manuell einzurichten. Das macht Infrastruktur reproduzierbar, versionierbar und testbar — genau wie Anwendungscode. Terraform und Ansible sind die verbreitetsten Werkzeuge dafür.
- Intelligisierung
- Intelligisierung ist die vierte Stufe der industriellen Transformation — nach Industrialisierung, Digitalisierung und Automatisierung. Sie bezeichnet den systematischen Einsatz von KI, Machine Learning und agentischen Systemen, um industrielle Prozesse und Softwarelieferketten adaptiv, prognosefähig und teilautonom zu gestalten. Voraussetzung sind reife Automatisierung und strukturierte Daten.
- Internal Developer Platform (IDP)
- Eine Internal Developer Platform stellt Entwicklern Infrastruktur, Pipelines und Monitoring als Self-Service bereit. Statt für jedes Projekt Infrastruktur von Hand aufzubauen, nutzen Teams standardisierte Templates und Golden Paths — das spart Zeit und reduziert Fehler.
- ISO 26262
- Die ISO 26262 ist der Sicherheitsstandard für elektrische und elektronische Systeme in Straßenfahrzeugen. Sie fordert unter anderem nachweisbare Testabdeckung, Traceability zwischen Anforderungen und Tests sowie lückenlose Dokumentation — alles Aspekte, die sich in CI/CD-Pipelines automatisieren lassen.
- IT/OT-Konvergenz
- IT/OT-Konvergenz beschreibt das Zusammenwachsen von Informationstechnologie (IT) und Operational Technology (OT) zu gemeinsamen Prozessen, Werkzeugen und Teams. Statt in getrennten Welten zu arbeiten, nutzen IT und OT gemeinsame Versionierung, CI/CD-Pipelines und Deployment-Prozesse. Treiber sind Industrie 4.0, datengetriebene Produktion und regulatorischer Druck durch NIS2 und IEC 62443.
Was regelt die IEC 62443?
Was unterscheidet Industrial DevOps von normalem DevOps?
Was ist IndustrialFlow?
Was bringt Infrastructure as Code?
Was bedeutet Intelligisierung?
Was ist eine Internal Developer Platform?
Wofür steht ISO 26262?
Was versteht man unter IT/OT-Konvergenz?
- Jenkins
- Jenkins ist ein Open-Source-Automatisierungsserver und einer der am längsten etablierten CI/CD-Tools. Mit über 1.800 Plugins lässt es sich an nahezu jedes Szenario anpassen — von klassischen Java-Builds über Container-Deployments bis hin zur Automatisierung von SPS-Projekten mit TIA Portal. Die typischen Schmerzpunkte (Plugin-Konflikte, JCasC, Build-Log-Analyse) lassen sich 2026 mit KI-Assistenten wie Claude Code in Minuten statt Stunden lösen.
- Jenkins Configuration as Code (JCasC) ist ein offizielles Jenkins-Plugin, das die komplette Controller-Konfiguration deklarativ als versionierbare YAML-Datei definiert — Security, Agents, Tools und Plugin-Settings als Code statt anklickbarer UI-Einstellungen. Zusammen mit Pipeline as Code und Job DSL macht JCasC die gesamte Instanz zu „Jenkins as Code“: reproduzierbar, reviewbar und audit-fähig für regulierte Branchen (ASPICE, IEC 62443). Mit Claude Code lässt sich die JCasC-YAML aus einem bestehenden Setup automatisch reverse-engineeren.
- JenkinsPipelineUnit
- JenkinsPipelineUnit ist ein Open-Source-Framework zum Unit-Testing von Jenkins-Pipelines und Shared Libraries ohne laufende Jenkins-Instanz. Es simuliert den Pipeline-Runner und erlaubt Mocks für sh, docker, withCredentials und Library-Funktionen — damit werden Pipelines genauso testbar wie Anwendungscode. Claude Code generiert Test-Skeletons und Mocks aus existierenden Library-Funktionen.
Was ist Jenkins und was kann es?
Was ist Jenkins Configuration as Code (JCasC)?
Was ist JenkinsPipelineUnit?
- Kubernetes
- Kubernetes ist ein Open-Source-System zur Orchestrierung von Container-Anwendungen im großen Maßstab. Es übernimmt automatisch das Deployment, die Skalierung, das Load Balancing und die Selbstheilung containerisierter Dienste — Entwickler beschreiben nur den gewünschten Zustand, das Cluster stellt ihn her und hält ihn.
- KI in der SPS-Programmierung
- Künstliche Intelligenz unterstützt die SPS-Programmierung, indem KI-Assistenten Strukturierten Text (ST), Funktionsbausteine und TIA-Portal-Logik aus natürlichsprachigen Beschreibungen generieren, bestehenden Code erklären und Fehler in Steuerungsprogrammen aufspüren. Damit KI-generierter SPS-Code nachvollziehbar und auditierbar bleibt, gehört er über das Version Control Interface in Git — als Single Source of Truth für die IT/OT-Brücke.
- Kustomize
- Kustomize nutzen Sie statt Helm, wenn Ihre Konfiguration pro Umgebung nur in überschaubaren Punkten variiert — Replica-Zahl, Ressourcenlimits, Endpunkte — und Sie ohne Templating-Sprache auskommen wollen. Das nativ in kubectl integrierte Tool legt dazu per overlays/ deklarative Patches über eine gemeinsame base/, statt wie Helm Templates mit Platzhaltern zu rendern. Für hochgradig parametrierbare Drittanbieter-Pakete mit hunderten Optionen bleibt Helm die bessere Wahl — in ArgoCD-Setups werden beide oft kombiniert. Mit kubectl kustomize prüfen Sie das gerenderte YAML vorab, kubectl apply -k wendet es direkt auf den Cluster an.
Wofür braucht man Kubernetes?
Wie hilft KI bei der SPS-Programmierung?
Wann nutzt man Kustomize statt Helm?
- Lead Time for Changes
- Die Lead Time for Changes misst die Zeit vom ersten Commit bis zum Deployment in Produktion. Sie ist eine der vier DORA-Metriken und zeigt, wie schnell eine Organisation Ideen in ausgelieferte Software umsetzen kann — von Monaten bei langsamen Teams bis unter einer Stunde bei High Performern.
Was misst die Lead Time for Changes?
- Mean Time to Recovery (MTTR)
- Die Mean Time to Recovery — kurz MTTR, auch Time to Recovery genannt — misst, wie schnell ein Team nach einem Ausfall den Normalbetrieb wiederherstellt. Sie ist eine der vier DORA-Metriken und zeigt, wie gut die Incident-Response-Prozesse funktionieren — gute Teams schaffen es in unter einer Stunde.
- MCP-Server
- Ein MCP-Server ist ein Dienst, der nach dem Model Context Protocol (MCP) — einem offenen Standard von Anthropic — Kontext, Daten und ausführbare Tools für KI-Assistenten bereitstellt. Das LLM erkennt die angebotenen Tools automatisch und ruft sie in natürlicher Sprache auf, statt für jede Anwendung eine eigene Integration zu bauen. So lassen sich Systeme wie Jenkins, GitLab, Datenbanken oder Ticketing-Tools einheitlich an Claude, GitHub Copilot oder Cursor anbinden.
- Microservices
- Microservices zerlegen eine Anwendung in kleine, unabhängig deploybare Dienste, die jeweils eine klar abgegrenzte Aufgabe erfüllen. Jeder Service kann von einem eigenen Team entwickelt, in einer eigenen Sprache geschrieben und unabhängig skaliert werden — auf Kosten höherer Komplexität bei Kommunikation und Monitoring.
Warum ist die MTTR so wichtig?
Was ist ein MCP-Server?
Was sind Microservices?
- NIS2-Richtlinie
- Die NIS2-Richtlinie der EU verschärft die Cybersecurity-Pflichten für kritische und wichtige Einrichtungen erheblich — mit Umsetzungsfrist Oktober 2026. Betroffen sind Unternehmen aus Energie, Transport, Gesundheit, Fertigung und digitaler Infrastruktur. Neu ist die persönliche Haftung der Geschäftsleitung.
Wen betrifft die NIS2-Richtlinie?
- OPC UA
- OPC UA (Open Platform Communications Unified Architecture, genormt als IEC 62541) ist ein offener Kommunikationsstandard für den Datenaustausch in der industriellen Automatisierung. Er ermöglicht es, Daten zwischen Maschinen, Steuerungen und IT-Systemen herstellerunabhängig, semantisch beschrieben und verschlüsselt auszutauschen — eine Grundvoraussetzung für IT/OT-Konvergenz.
- OT (Operational Technology)
- Operational Technology umfasst Hard- und Software, die physische Prozesse überwacht und steuert — Produktionsanlagen, SPS-Steuerungen, SCADA-Systeme, Sensoren. Im Gegensatz zur IT, die Daten verarbeitet, wirkt OT direkt auf die physische Welt und muss deshalb andere Prioritäten setzen: Verfügbarkeit und Safety vor Flexibilität. CI/CD-Pipelines für OT brauchen daher OT-Proxy-Agents, Wartungsfenster und Production-Lock-Mechanismen — abgedeckt von Plattformen wie IndustrialFlow.
- OT-Proxy-Agent
- Ein OT-Proxy-Agent läuft in der Fertigungs-DMZ und überbrückt die Netzwerksegmentierung zwischen IT- und OT-Zone, ohne sie aufzuweichen. Deployment-Befehle werden über TLS-gesicherte Tunnel mit Zertifikats-Auth weitergeleitet, der Agent prüft Maschinenstatus via OPC UA, hält Wartungsfenster ein und protokolliert jede Aktion im Audit-Log. So bleibt das IEC 62443-Zonen- und Conduit-Modell intakt, während CI/CD-Pipelines trotzdem in OT-Zielsysteme deployen können.
- OTA-Update
- OTA steht für Over-the-Air und bezeichnet die drahtlose Aktualisierung von Firmware und Software auf Geräten im Feld. Statt Techniker zu Maschinen oder Fahrzeugen zu schicken, werden Updates über eine automatisierte Pipeline bereitgestellt — inklusive Signierung, gestaffeltem Rollout-Management und Rollback-Möglichkeit.
- Observability
- Monitoring prüft bekannte Metriken gegen Schwellwerte. Observability geht weiter: Durch die Kombination von Logs, Metriken und Traces lassen sich auch unbekannte Probleme diagnostizieren, ohne vorher zu wissen, wonach man sucht. Die drei Säulen — Logs, Metrics, Traces — ermöglichen ein vollständiges Bild des Systemverhaltens.
Was ist OPC UA?
Was ist Operational Technology?
Was macht ein OT-Proxy-Agent in der CI/CD-Pipeline?
Was ist ein OTA-Update?
Was unterscheidet Observability von Monitoring?
- Pipeline as Code
- Pipeline as Code bedeutet, dass CI/CD-Pipelines als Konfigurationsdateien direkt im Code-Repository liegen — als Jenkinsfile, .gitlab-ci.yml oder GitHub-Workflow. Änderungen an der Pipeline werden wie Anwendungscode versioniert, reviewt und getestet. Mit Claude Code im Terminal lassen sich Pipelines aus natürlichsprachiger Beschreibung generieren, refactoren und mit JenkinsPipelineUnit-Tests absichern.
- Platform Engineering
- Ein Platform-Engineering-Team baut und betreibt eine interne Entwicklerplattform, die anderen Teams Self-Service-Infrastruktur, standardisierte Pipelines und Golden Paths bereitstellt. Ziel ist es, dass sich Entwickler auf ihre Anwendungen konzentrieren können, statt sich mit Infrastruktur-Details zu beschäftigen.
- Policy-as-Code
- Policy-as-Code — oft auch Compliance as Code genannt — definiert Compliance-Regeln als maschinenlesbare Dateien, die bei jedem Deployment automatisch geprüft werden. Tools wie Open Policy Agent machen Compliance versionierbar, testbar und durchsetzbar — statt auf manuelle Audits einmal im Jahr zu warten.
- Prometheus
- Prometheus ist ein Open-Source-Monitoring-System, das Metriken von Services und Infrastruktur sammelt und in einer Zeitreihendatenbank speichert. Zusammen mit Grafana als Visualisierungstool bildet es den De-facto-Standard für Monitoring in Kubernetes-Umgebungen. Seit Version 3.0 nimmt Prometheus Telemetriedaten auch nativ per OpenTelemetry (OTLP) entgegen.
Was bedeutet Pipeline as Code?
Was macht ein Platform-Engineering-Team?
Was bringt Policy-as-Code?
Wofür wird Prometheus eingesetzt?
- Quality Gate
- Ein Quality Gate ist ein automatisierter Prüfpunkt in der CI/CD-Pipeline. Es prüft, ob Code-Qualität, Testabdeckung, Security-Scans und andere Kriterien erfüllt sind. Nur wenn alle Bedingungen bestanden sind, darf das Release den nächsten Schritt in der Pipeline nehmen.
Was ist ein Quality Gate?
- SBOM (Software Bill of Materials)
- Eine SBOM (englisch Software Bill of Materials, deutsch Software-Stückliste) ist ein maschinenlesbares Inventar aller Softwarekomponenten, Bibliotheken, Versionen und Lizenzen eines Produkts. Die zwei etablierten Formate sind SPDX (Linux Foundation) und CycloneDX (OWASP). Wie Sie eine SBOM in der CI/CD-Pipeline erzeugen, zeigt die verlinkte Schritt-für-Schritt-Anleitung.
- SCADA
- SCADA steht für Supervisory Control and Data Acquisition — ein System zur Überwachung und Steuerung industrieller Prozesse. SCADA-Systeme sammeln Daten von Sensoren und Steuerungen, visualisieren sie in Echtzeit und ermöglichen Eingriffe aus der Leitwarte heraus. Kernbausteine sind der SCADA-Server als Datendrehscheibe, der Historian für Langzeitdaten und das Alarmmanagement für die Alarmierung der Leitwarte.
- Shift-Left
- Shift-Left bedeutet, Aktivitäten wie Testen und Security-Prüfungen so früh wie möglich in den Entwicklungsprozess zu verschieben (Shift-Left-Testing) — bildlich gesprochen nach links auf der Zeitachse. Fehler, die beim Commit gefunden werden, sind um Größenordnungen günstiger zu beheben als solche, die erst in Produktion auffallen.
- Site Reliability Engineering (SRE)
- SRE wendet Software-Engineering-Prinzipien auf den IT-Betrieb an. Statt reaktiv Tickets abzuarbeiten, definieren SRE-Teams Service Level Objectives, arbeiten mit Error Budgets und automatisieren manuelle Tätigkeiten systematisch weg. Ziel ist messbare Zuverlässigkeit statt gefühlter Stabilität.
- SPS / PLC
- Eine Speicherprogrammierbare Steuerung (SPS, englisch PLC — Programmable Logic Controller) ist ein Industriecomputer, der Maschinen und Anlagen in Echtzeit steuert. SPS-Programme entstehen in den Sprachen der IEC 61131-3 — etwa Strukturierter Text oder Kontaktplan — typischerweise in Umgebungen wie dem Siemens TIA Portal. Die SPS bildet das Rückgrat der industriellen Automatisierung. Welcher Hersteller welches Engineering-Tool nutzt und wie git-tauglich es ist, zeigt der SPS-Hersteller-Vergleich.
- S7.NET
- S7.NET (auch S7.NetPlus oder Sharp7) ist eine offene C#-Library, mit der .NET-Anwendungen über das S7-Protokoll mit Siemens-Steuerungen (S7-300/400, S7-1200/1500, LOGO!) kommunizieren. Der Code läuft nicht auf der SPS, sondern auf einem Windows-/Linux-Host oder Edge-Device und liest bzw. schreibt Datenbausteine, Merker und Peripherie — typisch für HMI-Anwendungen, OPC-UA-Gateways, MES-Anbindungen und Edge-Datenvorverarbeitung.
Was ist eine SBOM (Software Bill of Materials)?
Was ist ein SCADA-System?
Was bedeutet Shift-Left?
Was unterscheidet SRE von klassischem Betrieb?
Was ist eine SPS?
Was ist S7.NET und wofür wird es eingesetzt?
- TwinCAT.NET
- TwinCAT.NET (Beckhoff.TwinCAT.Ads) ist die offizielle Beckhoff-Library, mit der .NET-Anwendungen über ADS (Automation Device Specification) auf die TwinCAT-Runtime und SPS-Variablen zugreifen. In Visual Studio lassen sich damit C#-Module schreiben, die auf der TwinCAT-3-Runtime laufen — eine echte Programmiererfahrung für IT-Entwickler in der Automatisierungswelt. Harte Echtzeit-Logik bleibt in TwinCAT-PLC (Structured Text); .NET-Komponenten ergänzen sie für nicht-zeitkritische Aufgaben.
- Terraform
- Terraform ist ein Infrastructure-as-Code-Tool von HashiCorp. Man beschreibt den gewünschten Zustand der Infrastruktur deklarativ in HCL-Dateien, und Terraform stellt diesen Zustand bei AWS, Azure, GCP oder On-Premise her. Änderungen werden geplant, geprüft und erst nach Bestätigung ausgeführt.
- TIA Portal
- Das TIA Portal (Totally Integrated Automation Portal) ist die zentrale Engineering-Plattform von Siemens für die industrielle Automatisierung. Genutzt wird es für die SPS-Programmierung mit STEP 7, die HMI-Projektierung mit WinCC und die Antriebsparametrierung mit Startdrive — vor allem für die Steuerungen S7-1200 und S7-1500. Über das Version Control Interface (VCI) und die Openness-API lässt sich der SPS-Code mit Git versionieren und in CI/CD-Pipelines integrieren.
- Toil
- Toil bezeichnet manuelle, repetitive Arbeit im IT-Betrieb, die keinen dauerhaften Wert schafft — etwa das händische Neustarten eines Dienstes nach einem bekannten Bug. Site Reliability Engineering hat das Ziel, Toil systematisch durch Automatisierung zu eliminieren, damit Teams sich auf wertschöpfende Arbeit konzentrieren können.
Was ist Beckhoff TwinCAT.NET?
Was macht Terraform?
Was ist das TIA Portal und wofür wird es genutzt?
Was bedeutet Toil im SRE-Kontext?
- Value Stream Mapping
- Value Stream Mapping (deutsch: Wertstromanalyse) visualisiert den gesamten Weg einer Änderung von der Idee bis zur Auslieferung in Produktion. Es macht Wartezeiten, Übergaben und manuelle Schritte sichtbar — und zeigt damit, wo die größten Hebel für Verbesserung liegen. Typischerweise besteht 80 bis 90 Prozent der Durchlaufzeit aus reiner Wartezeit.
- Vibe Coding
- Vibe Coding (auf Deutsch sinngemäß: „Programmieren nach Gefühl“) bezeichnet KI-gestützte Softwareentwicklung, bei der man eine Aufgabe in natürlicher Sprache beschreibt und ein LLM den Code generiert — gesteuert über Folge-Prompts statt durch Zeile-für-Zeile-Programmierung. Der Begriff stammt von Andrej Karpathy (Februar 2025); typische Tools sind Claude Code, GitHub Copilot und Cursor. In der CI/CD heißt das etwa, ein Jenkinsfile aus einem Prompt erzeugen zu lassen — wobei das Ergebnis ein Entwurf bleibt, der vor dem Merge reviewt, getestet und auf halluzinierte Abhängigkeiten geprüft wird.
Wozu dient Value Stream Mapping?
Was ist Vibe Coding?
Nicht nur Begriffe.
Zusammenhänge.
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