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DevOps Glossar·Automation·Zuletzt geprüft

Kubernetes

// Direkte Antwort

Wofür braucht man Kubernetes?

Kubernetes ist ein Open-Source-System zur Orchestrierung von Container-Anwendungen im großen Maßstab. Es übernimmt automatisch das Deployment, die Skalierung, das Load Balancing und die Selbstheilung containerisierter Dienste. Entwickler beschreiben nur den gewünschten Zustand, das Cluster stellt ihn her und hält ihn.

Auch bekannt als: K8s · Kube · Container-Orchestrierung

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Ist Kubernetes bei Ihnen gerade ein Thema?

Wir fragen kurz, wie dringend das Thema bei Ihnen gerade ist. Je nach Antwort zeigen wir Ihnen direkt den passenden nächsten Schritt — ganz ohne Formular.

// Im DetailKubernetes

Ein Kubernetes-Cluster besteht aus zwei Arten von Maschinen. Die Control Plane nimmt über den API-Server Beschreibungen des gewünschten Zustands entgegen und speichert sie in der Datenbank etcd. Ihr Scheduler entscheidet, auf welchem Worker-Knoten ein Pod läuft. Ein Pod ist die kleinste Einheit in Kubernetes und enthält meist genau einen Container. Auf jedem Worker-Knoten startet der Agent kubelet die Pods über eine Container-Runtime wie containerd. Controller vergleichen dabei laufend Soll und Ist. Verlangt ein Manifest drei Replicas, laufen aber nur zwei, startet Kubernetes den dritten nach.

Docker oder andere Runtimes erzeugen und betreiben einzelne Container auf einem Rechner. Kubernetes ist die Ebene darüber und verteilt diese Container über viele Maschinen. Es übernimmt Scheduling, Netzwerk, Storage, Service-Discovery und Load-Balancing, also genau die Arbeit, die bei hundert Containern auf zehn Servern niemand mehr von Hand erledigen will.

Für Industrial DevOps ergeben sich zwei Einsatzfelder. In der IT-nahen Schicht mit Datenplattformen, Analytics und Web-Services ist Kubernetes Standard. In der OT-Nähe wächst die Bedeutung schlanker Edge-Distributionen wie K3s. Sie laufen auf ressourcenarmer Hardware in der Fabrikhalle und verarbeiten Daten nah an der Maschine vor. Die Echtzeit-Steuerung selbst bleibt Aufgabe der SPS.

Den Upgrade-Takt unterschätzen viele Einsteiger. Das Kubernetes-Projekt veröffentlicht rund drei Minor-Versionen pro Jahr, und jede erhält etwa 14 Monate Patches. Typisch ist der Cluster, der zwei Jahre ohne Upgrade lief, bis der Cloud-Anbieter die alte Version abkündigte. Weil sich die Control Plane nur um eine Minor-Version pro Schritt anheben lässt, wird daraus ein Wochenende mit drei Upgrades hintereinander. Wer das Upgrade von Anfang an als festen Termin im Quartal plant, erlebt dieses Wochenende nicht. Weitere häufige Fehler sind fehlende Ressourcenlimits und ein Secret-Management, das auf dem Stand des Pilotprojekts stehen geblieben ist.

// Beispiele aus der Praxis2 Szenarien
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K3s verarbeitet Sensordaten direkt an der Linie

Ein Werk schickte Sensordaten roh ins zentrale Rechenzentrum, und bei jedem Netzwerkausfall gingen Messwerte verloren. Auf Industriehardware an der Linie läuft jetzt eine schlanke K3s-Distribution, die die Daten vor Ort vorverarbeitet und puffert. Ins Rechenzentrum gehen nur noch verdichtete Ergebnisse, und ein kurzer Netzwerkausfall kostet keine Daten mehr.

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Knotenausfall ohne nächtlichen Anruf

Fällt ein Worker-Knoten aus, verschiebt Kubernetes die betroffenen Workloads auf gesunde Knoten und stellt die gewünschte Replica-Anzahl wieder her, ohne dass jemand eingreift. Die erste Nacht, in der ein Knotenausfall keinen Anruf bei der Bereitschaft mehr auslöst, sondern nur eine Zeile im Morgenreport, macht den Unterschied greifbar.

// Welcher Weg passt?Kubernetes
// In 2 Klicks: Ihr Kubernetes-BetriebSchritt 1 / 2

Wie betreiben Sie Kubernetes am besten?

Kubernetes ist mächtig, aber der Betrieb kostet — ob Managed, Selbstbetrieb oder eine schlanke Edge-Variante passt, hängt an Workload und Umgebung. Zwei Klicks ordnen ein.

Was soll auf Kubernetes laufen?

// Häufige FragenFAQ
Was ist Kubernetes, einfach erklärt?
Kubernetes, kurz K8s, weil zwischen K und s acht Buchstaben liegen, ist ein Open-Source-System zur Orchestrierung von Containern. Es verteilt containerisierte Anwendungen auf einen Cluster aus mehreren Maschinen, startet ausgefallene Container automatisch neu, skaliert bei Last und verteilt den Netzwerkverkehr. Ursprünglich bei Google entwickelt, wird es heute von der Cloud Native Computing Foundation verwaltet.
Eignet sich Kubernetes für die Echtzeit-Steuerung von Maschinen?
Nein, für harte Echtzeit-Anforderungen ist Kubernetes nicht ausgelegt. Das bleibt Aufgabe von SPS-Steuerungen und Echtzeit-Betriebssystemen. In der OT-Nähe spielt Kubernetes seine Stärken bei Datenvorverarbeitung, Analytics und Edge-Anwendungen aus, nicht bei der direkten Prozesssteuerung.
Was ist der Unterschied zwischen Kubernetes und Docker?
Docker erzeugt und betreibt einzelne Container, Kubernetes orchestriert viele Container über mehrere Maschinen hinweg, inklusive Scheduling, Skalierung, Networking und Selbstheilung. Beide arbeiten zusammen, denn Kubernetes führt die Container über eine Container-Runtime aus. Seit Version 1.24 ist das nicht mehr die Docker Engine, sondern meist containerd oder CRI-O. Mit Docker gebaute Images laufen dort unverändert.
Lohnt sich Kubernetes auch für kleine Setups?
Nicht immer. Der Betriebsaufwand rechtfertigt sich erst, wenn mehrere Dienste skaliert, ausfallsicher betrieben oder über viele Standorte verteilt werden müssen. Für einen einzelnen Dienst auf wenigen Servern ist Docker Compose oder ein Managed-Angebot oft wirtschaftlicher.
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Wo steht Ihr Team bei Kubernetes?

Uns interessiert, wo Ihr Team bei diesem Thema steht. Auf Basis Ihrer Antwort schlagen wir Ihnen den sinnvollsten nächsten Schritt vor — ganz ohne Formular.

// Quellen und Referenzen3 Quellen

Weiterführende Primärquellen zu Kubernetes: Normtexte, Hersteller- und Projektdokumentation. Alle Ziele öffnen in einem neuen Tab.

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