
Anwendungsfälle
Industrial DevOps in der Praxis — branchenspezifische Lösungen für Ihre Herausforderungen.
Industrial DevOps überträgt bewährte DevOps-Prinzipien wie Continuous Integration, Continuous Delivery und automatisiertes Testing auf industrielle Umgebungen — von Automotive-Steuergeräten über SPS-Programme im Maschinenbau bis hin zu SCADA-Systemen in der Fertigungsindustrie. Jede Branche bringt eigene Herausforderungen mit: Safety-Anforderungen nach ISO 26262, OT-Sicherheit nach IEC 62443, gewachsene Toolchains wie TIA Portal oder CODESYS und eine Kultur, in der Stabilität historisch Vorrang vor Geschwindigkeit hatte.
Comquent begleitet seit 2006 Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf diesem Weg — mit praxiserprobten CI/CD-Pipelines, Jenkins-Automatisierung und einem tiefen Verständnis für die Kluft zwischen IT und OT. Unsere Anwendungsfälle zeigen, wie Industrial DevOps in konkreten Projekten funktioniert und welche messbaren Ergebnisse erzielt werden.

Automotive & Embedded
CI/CD-Pipelines für Embedded-Software: Cross-Compilation mit Yocto und Buildroot, automatisierte Hardware-in-the-Loop-Tests, OTA-Update-Infrastruktur mit Rollback-Mechanismen. Compliance-Nachweise für ISO 26262 — automatisiert und reproduzierbar. Deployment-Frequenz bis zu 10x steigern.
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Maschinenbau & SPS/PLC
Versionierung und CI/CD für SPS-Steuerungscode: Jenkins-Pipelines für TIA Portal, CODESYS und TwinCAT. Automatisierte Simulation mit PLCSIM Advanced, revisionssichere Artefaktverwaltung und IEC-61131-3-konforme Testautomatisierung. DevOps-Workflows für den Maschinenbau.
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Fertigungsindustrie
DevOps für SCADA-, DCS- und MES-Umgebungen: automatisiertes Deployment auf Edge-Gateways, IT/OT-Konvergenz mit gemeinsamen Pipelines und kulturelle Transformation zwischen Shopfloor und Entwicklung. OT-Security nach IEC 62443 und NIS-2 als integraler Bestandteil.
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IT-Unternehmen
Ganzheitliche DevOps-Transformation: von der Reifegradanalyse über CI/CD-Pipeline-Aufbau bis zu Platform Engineering. Cloud-Migration, Jenkins-zu-GitLab-Migration und Aufbau interner DevOps-Plattformen. Coaching für Teams und Führungskräfte.
Mehr erfahrenHäufige Fragen zu Industrial DevOps Anwendungsfällen
Was ist Industrial DevOps und worin unterscheidet es sich von klassischem DevOps?
Industrial DevOps überträgt DevOps-Prinzipien wie CI/CD, automatisiertes Testing und Infrastructure as Code auf industrielle Umgebungen — SPS/PLC-Steuerungen, SCADA-Systeme, Embedded-Software und Edge-Gateways. Im Unterschied zu klassischem IT-DevOps stehen Safety, Anlagenverfügbarkeit, geplante Wartungsfenster und regulatorische Compliance (z. B. IEC 62443, ISO 26262) im Vordergrund. Rollouts erfolgen risikominimiert über Staging und Pilotierung statt über schnelle Feature-Releases.
Welche Branchen profitieren am meisten von Industrial DevOps?
Die größten Hebel bietet Industrial DevOps in der Automobilindustrie (Embedded CI/CD, OTA-Updates), im Maschinenbau (SPS-Versionierung, Testautomatisierung), in der Fertigungsindustrie (SCADA-Automatisierung, IT/OT-Konvergenz) und in der Energiewirtschaft (Edge-Deployment, Compliance). Comquent begleitet Unternehmen aus allen vier Bereichen — von der Analyse bis zur produktiven Pipeline.
Wie funktioniert CI/CD für SPS-Steuerungen?
SPS-Projekte (z. B. aus TIA Portal, CODESYS oder TwinCAT) werden in Git versioniert. Eine Jenkins- oder GitLab-CI-Pipeline baut das Projekt automatisch, führt Simulationstests über PLCSIM Advanced oder Hardware-in-the-Loop durch und archiviert die Artefakte revisionssicher. So entsteht ein reproduzierbarer, nachvollziehbarer Release-Prozess — auch für Audit- und Compliance-Anforderungen nach IEC 61131-3.
Welche Rolle spielt OT-Security bei Industrial DevOps?
OT-Security ist integraler Bestandteil jeder Industrial-DevOps-Strategie. Comquent integriert Security-Checks nach IEC 62443 und NIS-2 direkt in die CI/CD-Pipeline — als DevSecOps für die OT-Welt. Dazu gehören automatisierte Vulnerability-Scans, signierte Build-Artefakte, Netzwerksegmentierung nach dem Zone-and-Conduit-Modell und nachvollziehbare Freigabeprozesse.
Wie lange dauert eine Industrial DevOps Einführung?
Erste messbare Ergebnisse erzielen wir in 90 Tagen: eine funktionierende CI/CD-Pipeline für ein Pilotprojekt, Value-Stream-Mapping der bestehenden Prozesse und ein Backlog priorisierter Verbesserungen. Die vollständige Transformation — inklusive Kulturwandel, Skalierung auf weitere Teams und Compliance-Integration — dauert typischerweise 6–12 Monate.
Welche Tools werden für Industrial DevOps eingesetzt?
Comquent setzt auf praxiserprobte Tools: Jenkins und GitLab CI für Pipeline-Orchestrierung, Git für Versionskontrolle, Docker und QEMU für Cross-Compilation und Hardware-Emulation, TIA Portal und CODESYS für SPS-Entwicklung, sowie PLCSIM Advanced für automatisierte Simulationstests. Die Tool-Auswahl wird immer an die vorhandene Infrastruktur des Kunden angepasst.
Wie überbrückt man den Kulturunterschied zwischen IT und OT?
Die größte Herausforderung bei Industrial DevOps ist nicht die Technologie — es sind die Menschen. SPS-Programmierer und Software-Entwickler müssen eine gemeinsame Arbeitskultur finden. Comquent begleitet diesen Wandel mit Workshops, gemischten Teams und einem Coaching-Ansatz, der Identitätswahrung, psychologische Sicherheit und eine offene Lernkultur zwischen Shopfloor und Büro fördert.
Was kostet Industrial DevOps Beratung?
Die Kosten hängen vom Umfang und Reifegrad Ihres Unternehmens ab. Ein typischer Einstieg ist ein 2-tägiger Assessment-Workshop, gefolgt von einer begleiteten Pilotphase. Vereinbaren Sie ein kostenloses Erstgespräch — wir klären gemeinsam den passenden Umfang und erstellen ein individuelles Angebot.
