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INDUSTRIAL DEVOPS·12. APRIL 2026·13 MIN LESEZEIT

IndustrialFlow.
CI/CD für die
Fertigung.

Die Fertigungsindustrie deployt täglich Software auf SPS, Embedded-Controller und Edge-Gateways — oft mit Tools, die für Cloud-Apps gebaut wurden. IndustrialFlow ist das fehlende Glied: eine CI/CD-Plattform, die Jenkins-Bewährtheit mit moderner KI-Intelligenz und echter OT-Architektur verbindet.

IndustrialFlow — KI-gestützte CI/CD-Plattform für Industrial DevOps
AS

Andreas Schönfeld

Geschäftsführer & DevOps-Berater, Comquent GmbH

18+ Jahre Erfahrung in DevOps, CI/CD und Industrial Automation

Veröffentlicht: 12. April 2026
01
// 01Das Problem

CI/CD-Tools für
Cloud-Apps
in der Fertigung.

Stellen Sie sich vor, Sie deployen eine neue Firmware auf 60 Produktionsmaschinen in drei Werken. Ihr Pipeline-Tool ist GitHub Actions — hervorragend für Ihren E-Commerce-Service, aber konzipiert für Cloud-Native, nicht für segmentierte OT-Netzwerke.

Sie kämpfen mit Workarounds: manuelle Firewall-Ausnahmen, Skript-Spaghetti für die Air-Gap-Überbrückung, kein einziges Audit-Log, das Ihrem TISAX-Prüfer standhält.

Das ist kein Einzelfall. Es ist die tägliche Realität in Automotive, Maschinenbau und Fertigungsindustrie.

76 %
der DevOps-Teams haben 2025 KI in ihre CI/CD-Pipelines integriert — in der OT-Welt fehlt ein passendes Werkzeug.
RealVNC DevOps Trends 2026
4. Jahr
in Folge ist Manufacturing der meistangegriffene Sektor weltweit — Supply-Chain-Angriffe auf CI/CD-Pipelines verdoppelten sich 2025.
Dragos
70 %
der OT-Sicherheitsvorfälle beginnen auf der IT-Seite und traversieren die IT/OT-Grenze.
Sophos State of OT Security 2025
250 k€
durchschnittliche Kosten pro Stunde für deployment-bedingte Ausfälle in Produktionsumgebungen im Mittelstand.
Comquent-Kundendaten
// 02Was ist IndustrialFlow?

Drei bewährte
Fundamente, ein
kohärentes Ganzes.

Bestehende CI/CD-Plattformen haben das Problem erkannt — aber keine gelöst. Jenkins ist mächtig und air-gap-fähig, aber seine Oberfläche stammt aus einer anderen Ära. GitHub Actions und GitLab CI sind modern, aber cloud-zentrisch.

IndustrialFlow schließt diese Lücke. Nicht als weiteres CI/CD-Tool für Cloud-Teams. Als die erste Plattform, die Industrial DevOps von Anfang an ernst nimmt.

  • /01

    Jenkins als Kern

    20 Jahre Reife, 1.800+ Plugins, vollständige Kompatibilität mit bestehenden Jenkinsfiles. Kein Migrations-Risiko, kein Verlust von Teamwissen.

  • /02

    Moderne Oberfläche

    Eine Next.js-basierte Web-UI, die den Standard von GitHub Actions setzt, ein Pipeline-Assistent im Chat-Format und eine Template-Galerie für industrielle Standardanwendungen.

  • /03

    Native KI-Integration

    Ein eingebetteter KI-Service (powered by Claude), der Build-Fehler analysiert, Pipeline-Code generiert, Deployment-Risiken bewertet und auf Wunsch vollständig lokal läuft — ohne dass ein Byte Ihrer Produktionsdaten das Haus verlässt.

Dazu kommen industriespezifische Features, die in keinem anderen CI/CD-Tool existieren: OT-Proxy-Agents für netzwerksegmentierte Deployments, Wartungsfenster-Steuerung, Produktionssicherheits-Locks und automatische IEC 62443-Compliance-Reports.

03
// 035 Kernfeatures

Fünf Bausteine,
nicht fünfzig.

  • /01

    OT-native Architektur und Air-Gap-Betrieb

    Netzwerksegmentierung respektieren, nicht aufweichen.

    Produktionsnetzwerke sind aus gutem Grund vom Internet getrennt — ISA/IEC 62443 schreibt Netzwerksegmentierung in Zonen und Conduits vor. OT-Proxy-Agents überbrücken diese Zonen sicher: Deployment-Befehle werden über TLS-gesicherte Tunnel weitergeleitet, ohne die Firewall-Architektur aufzuweichen. Private Container-Registry, lokaler Plugin-Mirror, lokal betriebenes KI-Modell (Ollama) — IndustrialFlow ist von Anfang an offline-fähig.

    Deployment-Ziele: Windows Embedded, Linux RTOS, Bare Metal, Container (Docker/K3s), SPS via OPC-UA

  • /02

    KI-Assistent für Pipeline-Entwicklung und Fehleranalyse

    Fragen statt suchen.

    Statt Stunden in Build-Logs zu suchen, fragen Sie einfach: „Warum ist der Build fehlgeschlagen und wie behebe ich das?" Der KI-Service analysiert Build-Logs, korreliert sie mit Code-Änderungen und liefert eine verständliche Diagnose auf Deutsch. Für neue Pipelines reicht eine natürlichsprachliche Beschreibung — IndustrialFlow generiert das vollständige Jenkinsfile. Im Air-Gap-Modus läuft der KI-Service lokal via Ollama; Build-Logs werden vor jedem API-Call automatisch bereinigt.

    KI-Features: Pipeline-Generator, Failure-Analyse, Risk-Scoring, Security-Scan-Interpretation, Pipeline-Optimierung

  • /03

    Wartungsfenster und Produktionssicherheits-Lock

    Kein Deployment in eine laufende Anlage.

    Ein Deployment zur falschen Zeit in eine laufende Produktion kann teurer werden als ein Jahr Software-Entwicklung. IndustrialFlow kennt Ihre Produktionszyklen: Wartungsfenster werden pro Umgebung konfiguriert, kein Deployment erreicht eine Produktionsumgebung außerhalb dieser Fenster. Zusätzlich prüft der OT-Proxy-Agent den Maschinenstatus vor jedem Deployment — läuft die Produktion, wird der Job automatisch in die Warteschlange gestellt oder abgebrochen.

    Konfigurierbar per Pipeline-YAML: maintenance_window, production_lock, pre_deploy_checks

  • /04

    DevSecOps und IEC 62443-Compliance built-in

    Compliance als Default, nicht als Projekt.

    Jeder Build durchläuft automatisch SAST (Semgrep), Dependency-Scanning (Trivy) und Container-Image-Scanning. Jedes Artefakt erhält eine signierte SBOM — Pflicht nach dem EU Cyber Resilience Act. Jedes Deployment wird in einem unveränderlichen Audit-Log protokolliert, das automatisch IEC 62443-konforme Compliance-Reports generiert. Policy-as-Code (OPA/Rego) verhindert Deployments, die definierte Sicherheitsregeln verletzen — bevor sie starten.

    Reports: IEC 62443, TISAX-Vorbereitung, ISO 27001 Audit-Trail, Cyber Resilience Act SBOM

  • /05

    Jenkins-Kompatibilität ohne Migrations-Risiko

    Jenkins mit modernem Gesicht.

    IndustrialFlow ist kein Jenkins-Ersatz. Es ist Jenkins mit einer modernen Oberfläche, KI-Integration und industriellen Erweiterungen. Bestehende Jenkinsfiles laufen ohne Änderung. Neue Pipelines profitieren von einem vereinfachten YAML-Wrapper, der intern sauberes Jenkinsfile-Format erzeugt. Comquents bewährte Shared Libraries für Industrie-Deployments sind bereits integriert — aufgebaut aus 20 Jahren Erfahrung in 47+ industriellen Projekten.

    Migrations-Aufwand für bestehende Jenkins-Umgebungen: typischerweise < 1 Arbeitstag

04
// 04IndustrialFlow in der Praxis

Drei Szenarien,
drei Ergebnisse.

  • /01

    Automotive-Zulieferer

    SPS-Firmware auf 47 Produktionsmaschinen

    Herausforderung

    Ein Tier-1-Zulieferer muss neue SPS-Firmware auf 47 Produktionsmaschinen in zwei Werken deployen. Bisher: manuelle Prozesse, USB-Sticks, keine Versionskontrolle, kein Rollback-Mechanismus. Der TISAX-Audit ist in drei Monaten.

    Lösung mit IndustrialFlow

    OT-Proxy-Agents werden in beiden Werken installiert und kommunizieren sicher über die segmentierten Netzwerkzonen. Die Pipeline prüft vor jedem Deployment den Maschinenstatus via OPC-UA, wartet auf das Wartungsfenster und deployed Maschine für Maschine im Blue-Green-Verfahren. Bei Abweichung rollt sie automatisch zurück. Jeder Schritt landet im Audit-Log, aus dem IndustrialFlow den TISAX-Compliance-Report generiert.

    Ergebnis

    Deployment-Zeit von 6 Stunden (manuell) auf 45 Minuten (automatisiert). Vollständiger TISAX-Audit-Trail ohne manuelle Dokumentation. Nulltoleranz für fehlerhafte Deployments in laufende Produktion.

  • /02

    Maschinenbauer

    Embedded-Software für CNC-Steuerungen

    Herausforderung

    Ein Maschinenbauer entwickelt embedded Software für seine CNC-Steuerungen. Build-Fehler bei Cross-Compilation kosten durchschnittlich 2 Stunden Debugging pro Entwickler pro Woche. Security-Scans laufen manuell, unregelmäßig und ohne Nachverfolgung.

    Lösung mit IndustrialFlow

    Der KI-Assistent analysiert jeden gescheiterten Embedded-Build in Sekunden: Toolchain-Inkompatibilitäten, fehlende Cross-Compile-Abhängigkeiten, Linker-Fehler — alles mit konkretem Lösungsvorschlag. SAST und Dependency-Scanning laufen automatisch bei jedem Commit. Die SBOM wird automatisch generiert und signiert — bereit für den Cyber Resilience Act.

    Ergebnis

    Build-Debugging-Zeit um 70 % reduziert. 100 % der Artefakte mit SBOM und Signatur. Security-Issues werden im Schnitt 3 Tage früher erkannt.

  • /03

    Chemiekonzern

    IT/OT-Konvergenz ohne Sicherheitskompromisse

    Herausforderung

    Der Konzern möchte seine IT-DevOps-Pipeline erstmals mit dem OT-Netzwerk verbinden. Die OT-Security-Verantwortlichen haben Bedenken: Sichtbarkeit, Kontrolle, klare Zuständigkeiten.

    Lösung mit IndustrialFlow

    Klare Rollen-Trennung via RBAC: OT-Security-Team erhält Read-Only-Zugang und Alert-Benachrichtigungen, aber keine Deployment-Rechte auf Produktionssysteme. OT-Proxy-Agents fungieren als kontrollierte Schleuse — kein direkter Zugang aus der IT-Pipeline in das OT-Netzwerk. Jede Pipeline-Aktion erzeugt einen Audit-Log-Eintrag, der für beide Teams sichtbar ist.

    Ergebnis

    OT-Security-Team: volle Transparenz ohne Kontrollverlust. DevOps-Team: automatisierte Deployments ohne manuelle Genehmigungsprozesse für Routine-Updates. Deployment-Frequenz von monatlich auf wöchentlich erhöht.

// 05Fit-Matrix

Wie IndustrialFlow
in Ihre Landschaft
passt.

IndustrialFlow ersetzt kein Tool, das bereits gut funktioniert — es ergänzt und verbindet.

SituationEmpfehlung
Sie betreiben Jenkins und wollen modernisierenIndustrialFlow direkt: Jenkins bleibt als Backend, neue UI und KI-Features sofort verfügbar.
Sie nutzen GitHub Actions für IT, brauchen aber OT-DeploymentsIndustrialFlow als OT-Layer parallel: GitHub Actions für IT-Software, IndustrialFlow für OT-Targets.
Sie starten neu und wollen ein All-in-OneIndustrialFlow als primäre Plattform — alle Pipelines, IT und OT.
Sie haben Air-Gap-AnforderungenIndustrialFlow im Offline-Modus: alles on-premise, lokale KI, private Registry.
06
// 0690-Tage-Einführung

Vier Phasen,
null Überraschungen.

01
Phase 01

Pilot-Pipeline

Woche 1–2

Nicht-kritische Pipeline aus dem bestehenden Jenkins oder einer manuellen Deployment-Routine wählen. IndustrialFlow über Docker Compose installieren — der Onboarding-Wizard bringt Sie in unter 10 Minuten zu einer laufenden Instanz.

Aufwand: 2 Tage Setup, 1 Tag Migration einer bestehenden Pipeline.
02
Phase 02

KI-Features aktivieren

Woche 3–4

KI-Assistent freischalten. Bei den nächsten 10 Build-Failures die Analyse übernehmen lassen und Zeitersparnis messen. Pipeline-Generator für eine neue Pipeline aus der Template-Galerie nutzen.

Messung: Zeit pro Fehleranalyse vorher/nachher, Pipeline-Erstellungszeit vorher/nachher.
03
Phase 03

OT-Integration

Woche 5–8

Ersten OT-Proxy-Agent in der Fertigungsumgebung installieren. Mit einem Nicht-Produktions-Target starten (Testmaschine, Staging-Umgebung). Wartungsfenster konfigurieren und Produktionssicherheits-Lock im Dryrun-Modus testen.

Meilenstein: Erstes automatisiertes OT-Deployment mit vollständigem Audit-Log.
04
Phase 04

Compliance & Skalierung

Woche 9–12

SBOM-Generierung und Security-Scanning für alle Pipelines aktivieren. Ersten automatischen IEC 62443-Compliance-Report erstellen. Weitere Teams und Projekte einbinden — RBAC stellt sicher, dass jeder nur sieht und kann, was er soll.

Ergebnis: Vollständige Industrial-DevOps-Plattform, auditierbar, skalierbar, KI-gestützt.
// 07Häufige Fragen

Was Kunden
wirklich fragen.

Q.01
Was unterscheidet IndustrialFlow von Jenkins?
Jenkins ist die Orchestrierungs-Engine im Inneren von IndustrialFlow. Nach außen bietet IndustrialFlow eine moderne Web-Oberfläche, native KI-Integration, industriespezifische Features wie OT-Proxy-Agents und Wartungsfenster sowie automatische Compliance-Reports. Bestehende Jenkinsfiles laufen ohne Änderung.
Q.02
Kann IndustrialFlow vollständig ohne Internetzugang betrieben werden?
Ja. IndustrialFlow ist explizit für Air-Gap-Umgebungen konzipiert: alle Komponenten laufen on-premise, eine private Container-Registry ersetzt externe Registries, und der KI-Service läuft über Ollama mit einem lokal deployten Modell. Kein Byte Ihrer Produktionsdaten verlässt Ihr Netzwerk.
Q.03
Welche OT-Zielsysteme werden unterstützt?
IndustrialFlow deployt auf Windows Embedded, Linux RTOS, Bare Metal, Container-Umgebungen (Docker, K3s) und kommuniziert mit SPS-Steuerungen über OPC-UA. Weitere Protokolladapter (MQTT, PROFINET) sind in der Roadmap.
Q.04
Wie aufwändig ist die Migration von Jenkins?
Gering. IndustrialFlow importiert bestehende Jenkins-Konfigurationen via JCasC (Jenkins Configuration as Code). Bestehende Jenkinsfiles, Shared Libraries und Plugin-Konfigurationen bleiben vollständig kompatibel. Typischer Aufwand: 1–2 Arbeitstage mit Comquent-Unterstützung.
Q.05
Ist die KI-Integration DSGVO-konform?
Ja. Im Online-Modus werden Build-Logs vor der Übertragung automatisch bereinigt — keine personenbezogenen Daten, keine internen Hostnamen, keine IP-Adressen. Im Air-Gap-Modus verlassen keine Daten das eigene Netzwerk. Anthropic bietet ein Data Processing Agreement nach DSGVO-Standard.
Q.06
Welche Compliance-Standards werden unterstützt?
IndustrialFlow generiert automatische Audit-Logs und Reports für IEC 62443, liefert SBOM-Artefakte für den EU Cyber Resilience Act, unterstützt TISAX-Audit-Vorbereitung und integriert Policy-as-Code für ISO 27001-konforme Deployment-Prozesse.
Q.07
Für welche Unternehmensgrößen ist IndustrialFlow geeignet?
IndustrialFlow skaliert vom mittelständischen Maschinenbauer bis zum Konzern mit mehreren internationalen Produktionsstandorten. Multi-Site-Features verbinden mehrere Werke unter einem zentralen Controller. Der Einstieg ist bewusst niederschwellig: ein Server, Docker Compose, rund 10 Minuten Setup.
Q.08
Was kostet IndustrialFlow?
Preise richten sich nach Anzahl der Pipelines, Umgebungen und gewünschtem Support-Level. Comquent bietet ein Pilot-Paket für den Einstieg sowie Enterprise-Lizenzen für Multi-Site-Deployments. Eine individuelle Einschätzung gibt es im kostenlosen Erstgespräch.

In 2 Tagen zur
ersten Industrial
DevOps-Pipeline.

Wir implementieren gemeinsam Ihre erste IndustrialFlow-Instanz — inklusive OT-Proxy-Agent-Konfiguration, KI-Assistent-Setup und einer migrierten Pilot-Pipeline. Sie bekommen: laufende Plattform, konkretes Teamwissen, klarer 90-Tage-Fahrplan.

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// Nächster Schritt

Erstgespräch.
Kostenlos.
90 Tage zum Ergebnis.

Wir klären gemeinsam, wie Sie in 90 Tagen die ersten messbaren Industrial-DevOps-Erfolge erzielen.

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