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INDUSTRIAL DEVOPS·12. APRIL 2026·13 MIN LESEZEIT

IndustrialFlow.
CI/CD für die
Fertigung.

Die Fertigungsindustrie deployt täglich Software auf SPS, Embedded-Controller und Edge-Gateways — oft mit Tools, die für Cloud-Apps gebaut wurden. IndustrialFlow ist das fehlende Glied: eine CI/CD-Plattform für Industrial DevOps Automation, die Jenkins-Bewährtheit mit moderner KI-Intelligenz, OT-Proxy-Architektur, Wartungsfenstern und NIS2-/CRA-Compliance verbindet.

Stand Juli 2026IndustrialFlow 1.xJenkins LTS 2.504.xClaude Code 2.0
// Live-Demo · UI-Prototyp · Öffentlich zugänglich

IndustrialFlow
live erleben.

Pipelines, KI-Assistent, Wartungsfenster, Audit-Trail — der interaktive UI-Prototyp zeigt das vollständige IndustrialFlow-Erlebnis im Browser. Keine Anmeldung, kein Setup.

Prototyp öffnen
industrial-flow.comquent.academyPipelinesKI-AssistentWartungsfensterCompliance-Reports
Andreas Schönfeld

Andreas Schönfeld

Geschäftsführer & DevOps-Berater, Comquent GmbH

18+ Jahre Erfahrung in DevOps, CI/CD und Industrial Automation

Veröffentlicht: 12. April 2026
// Direkte Antwort

Welche Plattformen unterstützen DevOps für langlebige industrielle Anlagen?

Für langlebige Industrieanlagen eignen sich CI/CD-Plattformen mit OT-nativen Eigenschaften: Air-Gap-Betrieb ohne Cloud-Zwang, Wartungsfenster-Steuerung, OPC-UA-Statusabfrage vor dem Deployment, Rollback ohne Datenverlust und auditierbare Compliance (IEC 62443, NIS2, CRA). Reine Cloud-Tools wie GitHub Actions oder Azure DevOps erfüllen das nicht. IndustrialFlow ist genau dafür gebaut — ein Jenkins-Kern mit moderner CI/CD-Pipeline, KI-Assistent (Claude API oder lokal Ollama) und OT-Proxy-Architektur.

// Kurz gefragt1 Klick, anonym

Ist IndustrialFlow bei Ihnen gerade ein Thema?

Wir fragen kurz, wie dringend das Thema bei Ihnen gerade ist. Je nach Antwort zeigen wir Ihnen direkt den passenden nächsten Schritt — ganz ohne Formular.

01
// 01Das Problem

CI/CD-Tools für
Cloud-Apps
in der Fertigung.

Stellen Sie sich vor, Sie deployen eine neue Firmware auf 60 Produktionsmaschinen in drei Werken. Ihr Pipeline-Tool ist GitHub Actions — hervorragend für Ihren E-Commerce-Service, aber konzipiert für Cloud-Native, nicht für segmentierte OT-Netzwerke.

Sie kämpfen mit Workarounds: manuelle Firewall-Ausnahmen, Skript-Spaghetti für die Air-Gap-Überbrückung, kein einziges Audit-Log, das Ihrem TISAX-Prüfer standhält.

Das ist kein Einzelfall. Es ist die tägliche Realität in Automotive, Maschinenbau und Fertigungsindustrie — fast jedes Team, das wir sehen, hat genau so angefangen: mit dem Tool, das gerade da war.

76 %
der DevOps-Teams haben 2025 KI in ihre CI/CD-Pipelines integriert — in der OT-Welt fehlt ein passendes Werkzeug.
RealVNC DevOps Trends 2026
4. Jahr
in Folge ist Manufacturing der meistangegriffene Sektor weltweit — Supply-Chain-Angriffe auf CI/CD-Pipelines verdoppelten sich 2025.
Dragos
70 %
der OT-Sicherheitsvorfälle beginnen auf der IT-Seite und traversieren die IT/OT-Grenze.
Sophos State of OT Security 2025
250 k€
durchschnittliche Kosten pro Stunde für deployment-bedingte Ausfälle in Produktionsumgebungen im Mittelstand.
Comquent-Kundendaten
// ROI-Inline · Beispielrechnung

Was kostet manuelle
Industrial-DevOps-Automation?

Beispiel: Tier-1-Automotive-Zulieferer, 47 Maschinen, 1 Firmware-Rollout pro Quartal, Engineer-Stundensatz 110 €. Konservativ — Multi-Site oder Compliance-Audits liegen oft höher.

Manuell · pro Jahr
~280.000 €

6 h × 47 Maschinen × 4 Quartale × 110 € Engineer-Zeit + ein Fehl-Deployment à 250 k€ Ausfall (Sophos OT 2025) + 40 h Compliance-Doku manuell.

Mit IndustrialFlow
~30.000 €

45 min × 47 × 4 + Compliance-Reports automatisch + Production-Lock + Audit-Trail. Δ ~250.000 €/Jahr pro Werk-Cluster.

Quellenlage: Sophos State of OT Security 2025 (250 k€/h Ausfallquote im Mittelstand), Dragos OT-Threat-Reports (Manufacturing dominante Angriffsfläche), eigene Comquent-Kundenprojekte (n = 47+ Industrial-DevOps-Migrationen). Konservativ, einzelne Fehl-Deployments können 6 - 7 stellige Kosten verursachen — die NIS2-Bußgeld-Skala (bis 10 Mio. €) ist hier nicht eingerechnet.

02
// 02Symptom · Ursache · Fix

Welche Industrial-DevOps-Pains
löst IndustrialFlow konkret?

Zehn Symptome aus dem industriellen DevOps-Alltag — direkt aus Comquent-Kundenprojekten geordnet. Jede Zeile zeigt die Ursache und den Fix mit IndustrialFlow. Wenn Sie eine dieser Zeilen kennen, ist die Plattform für Sie gebaut.

/01

SPS-Firmware ohne USB-Sticks und Maschinenstillstand automatisiert deployen

Ursache

Manuelle Übergabe per Datenträger, kein Versions-Management, Wartungsfenster werden überschritten — jede Übergabe ein Sicherheits- und Qualitätsrisiko.

Fix mit IndustrialFlow

OT-Proxy-Agent + OPC-UA-Pre-Deploy-Check + Wartungsfenster-Konfiguration. Deployment startet nur, wenn Maschine im Wartungsmodus ist; Audit-Eintrag pro SPS und Firmware-Version.

/02

Brown-Field-Maschinenpark inventarisieren und schrittweise automatisieren

Ursache

Kein zentraler Stand, welche Steuerung welche Firmware-Version trägt; Excel-Tracker, Knowhow im Kopf einzelner Engineers. Verlässt einer von ihnen das Unternehmen, geht der Firmware-Stand von zwanzig Maschinen mit ihm.

Fix mit IndustrialFlow

IndustrialFlow inventarisiert via OPC-UA-Browse die installierte Basis, baut ein Soll-/Ist-Repo und erlaubt Maschine-für-Maschine-Onboarding ohne Big-Bang-Migration.

/03

OT-Netzwerk-Segmentierung respektieren statt aufweichen (IEC 62443)

Ursache

CI/CD-Tools brauchen Cluster-Zugriff aufs OT-Segment, Firewall-Regeln wachsen, Zonen-Modell zerfällt.

Fix mit IndustrialFlow

OT-Proxy-Agent in der Fertigungs-DMZ; Deployment-Befehle laufen über TLS-Tunnel mit Zertifikats-Auth, Conduits bleiben kontrolliert, Audit-Log pro Conduit-Übergang.

/04

Hardware-in-the-Loop-Tests in CI/CD-Pipeline integrieren

Ursache

HiL-Stände sind teuer, sequenziell genutzt, Buchungen per Excel; Tests laufen am Ende statt im Build-Trigger.

Fix mit IndustrialFlow

HiL als Pipeline-Stage mit Job-Queue, Test-Daten-Versionierung, Ergebnis-Korrelation zum Commit. Reservierungs-Konflikte werden über Pipeline-Lock + Slot-Booking aufgelöst.

/05

Multi-Werk-Deployment koordinieren ohne Pro-Werk-Skript

Ursache

Jedes Werk hat eigene Pipelines, Drift zwischen Standorten, keine globale Sicht — Compliance-Audit unmöglich.

Fix mit IndustrialFlow

Multi-Site-Controller in IndustrialFlow: zentrale Pipeline-Definition, lokale OT-Proxies pro Werk, einheitlicher Audit-Trail. Ein Rollout, n Werke, ein Compliance-Report.

/06

Maschinenstatus via OPC UA prüfen vor Deployment (Production-Lock)

Ursache

Deployments treffen laufende Produktion, Werkstücke gehen verloren, kein Pre-Check außer manuellem Anruf.

Fix mit IndustrialFlow

OPC-UA-Status-Lesung als Pipeline-Stage: läuft die Anlage, geht der Job in die Queue oder bricht sauber ab. Konfigurierbar pro Pipeline-Step (production_lock).

/07

Rollback bei OT-Deployment ohne Datenverlust auf der SPS

Ursache

Standard-CI/CD-Tools kennen keine OT-Restore-Punkte; manuelles Backup ist Pflicht und wird vergessen.

Fix mit IndustrialFlow

Pre-Deploy-Snapshot der SPS-Konfiguration, Blue-Green-Strategie über Anlagen-Pärchen, automatischer Restore bei Failure-Detection — alles im Audit-Log.

/08

Embedded Cross-Compile-Toolchains stabilisieren (ARM, AArch64, x86 Embedded)

Ursache

Toolchain-Versionen pro Entwicklerlaptop unterschiedlich, „bei mir baut es" als Standardfehler, Linker-Fehler kosten Stunden.

Fix mit IndustrialFlow

Reproduzierbare Build-Container pro Target-Architektur, Toolchain-Version im Repo, KI-Assistent diagnostiziert Cross-Compile-Fehler aus dem Build-Log in Sekunden.

/09

Recipe-/Parameter-Management in Pharma & Food versionieren (GxP)

Ursache

Rezepturen und Anlagenparameter liegen außerhalb von Git, Audit-Trail nach FDA 21 CFR Part 11 / Annex 11 fehlt, Validierung wird zur Last.

Fix mit IndustrialFlow

Recipes als Code (YAML/JSON) im Repo, signierte Deployments mit Vier-Augen-Approval, Audit-Log mit User/Timestamp/Hash — direkt einsetzbar für GxP- und ISO-13485-Audits.

/10

PLC-Vendor-übergreifende Pipelines (Siemens TIA, Beckhoff TwinCAT, Rockwell Studio 5000)

Ursache

Pro Hersteller eigene CLI, eigene Tools, eigene Conventions; keine Wiederverwendung zwischen Standorten oder Teams.

Fix mit IndustrialFlow

Shared Library mit Vendor-Abstraktion (deploySps für Siemens/Beckhoff/Rockwell), Pipeline-Templates pro Tool. Comquent bringt 20 Jahre Vendor-Erfahrung als Default-Templates mit.

Quelle der Auswahl: Comquent-Industrial-DevOps-Migrationen 2024–2026, gewichtet nach Häufigkeit und Eskalations-Risiko. Jede Zeile entspricht einem konkreten Modul des 90-Tage-Pilotpakets.

03
// 03Reifegrad

Wo stehen Sie?
5 Reifegrade
Industrial DevOps Automation.

Bevor Sie ein Tool wählen, wissen Sie, wo Sie stehen. Die meisten Industrieunternehmen sind Ende 2025 zwischen Level 1 und Level 2 — die schnellsten Wettbewerber arbeiten bereits auf Level 3 mit ersten Self-Healing-Bausteinen aus Level 4. IndustrialFlow ist von Anfang an für Level 3+ gebaut, ohne Level 0–2 vorauszusetzen. Warum die Reihenfolge der Stufen nicht verhandelbar ist, erklärt unser Leitfaden KI in der Produktion: Automatisierung zuerst.

Level 0
Start

Manuell

Symptome

USB-Sticks, Excel-Tracker, Kopf-Knowhow

Risiko:Sehr hoch · keine Versionskontrolle, kein Audit

Nächster Schritt

Prozesse dokumentieren, erste Pipeline für eine nicht-kritische Anlage

Level 1
1 / 4

Scripted

Symptome

Bash-/PowerShell-Skripte, Ad-hoc-Cron-Jobs

Risiko:Hoch · Skripte sind unversioniert, Drift unentdeckt

Nächster Schritt

CI-Server einführen, Skripte ins Git, erste Pipeline-Definitionen

Level 2
2 / 4

CI/CD lokal

Symptome

Jenkins steht, aber kein OT-Hook, kein Audit-Trail

Risiko:Mittel · IT-Pipeline reicht nicht in OT-Zone

Nächster Schritt

OT-Proxy-Agent, Wartungsfenster, signierte Artefakte, Audit-Log

Level 3
3 / 4

GitOps Industrial

Symptome

Versioniert, auditierbar, Multi-Site-fähig

Risiko:Niedrig · Compliance-Reports automatisch

Nächster Schritt

KI-Assistent für Build-Failure-Analyse, Pipeline-Generator, Multi-Werk-Sync

Level 4
Ziel 2026+

Self-Healing

Symptome

Drift-Detection, Agentic-Workflows, automatisches Rollback

Risiko:Niedrig · KI-gestützte Selbstheilung mit Human-in-the-Loop

Nächster Schritt

Multi-Agent-Setup für Onboarding, Predictive-Maintenance-Pipeline-Trigger

// Selbstcheck in 5 Minuten

DevOps-Reifegrad-Schnellcheck — 12 Fragen, automatischer Score, Top-3-Hebel per E-Mail. Wo stehen Sie wirklich, und welcher Schritt rentiert sich am schnellsten?

Reifegrad-Check starten
// 04Was ist IndustrialFlow?

Drei bewährte
Fundamente, ein
kohärentes Ganzes.

Bestehende CI/CD-Plattformen haben das Problem erkannt — aber keine gelöst. Jenkins ist mächtig und air-gap-fähig, aber seine Oberfläche stammt aus einer anderen Ära. GitHub Actions und GitLab CI sind modern, aber cloud-zentrisch.

IndustrialFlow schließt diese Lücke. Nicht als weiteres CI/CD-Tool für Cloud-Teams. Als die erste Plattform, die Industrial DevOps von Anfang an ernst nimmt.

  • /01

    Jenkins als Kern

    20 Jahre Reife, 1.800+ Plugins, vollständige Kompatibilität mit bestehenden Jenkinsfiles. Kein Migrations-Risiko, kein Verlust von Teamwissen.

  • /02

    Moderne Oberfläche

    Eine Next.js-basierte Web-UI, die den Standard von GitHub Actions setzt, ein Pipeline-Assistent im Chat-Format und eine Template-Galerie für industrielle Standardanwendungen.

  • /03

    Native KI-Integration

    Ein eingebetteter KI-Service (powered by Claude), der Build-Fehler analysiert, Pipeline-Code generiert, Deployment-Risiken bewertet und auf Wunsch vollständig lokal läuft — ohne dass ein Byte Ihrer Produktionsdaten das Haus verlässt.

Dazu kommen industriespezifische Features, die in keinem anderen CI/CD-Tool existieren: OT-Proxy-Agents für netzwerksegmentierte Deployments, Wartungsfenster-Steuerung, Produktionssicherheits-Locks und automatische IEC 62443-Compliance-Reports.

05
// 055 Kernfeatures

Fünf Bausteine,
nicht fünfzig.

  • /01

    OT-native Architektur und Air-Gap-Betrieb

    Netzwerksegmentierung respektieren, nicht aufweichen.

    Produktionsnetzwerke sind aus gutem Grund vom Internet getrennt — ISA/IEC 62443 schreibt Netzwerksegmentierung in Zonen und Conduits vor. OT-Proxy-Agents überbrücken diese Zonen sicher: Deployment-Befehle werden über TLS-gesicherte Tunnel weitergeleitet, ohne die Firewall-Architektur aufzuweichen. Private Container-Registry, lokaler Plugin-Mirror, lokal betriebenes KI-Modell (Ollama) — IndustrialFlow ist von Anfang an offline-fähig.

    Deployment-Ziele: Windows Embedded, Linux RTOS, Bare Metal, Container (Docker/K3s), SPS via OPC-UA

  • /02

    KI-Assistent für Pipeline-Entwicklung und Fehleranalyse

    Fragen statt suchen.

    Statt Stunden in Build-Logs zu suchen, fragen Sie einfach: „Warum ist der Build fehlgeschlagen und wie behebe ich das?" Der KI-Service analysiert Build-Logs, korreliert sie mit Code-Änderungen und liefert eine verständliche Diagnose auf Deutsch. Für neue Pipelines reicht eine natürlichsprachliche Beschreibung — IndustrialFlow generiert das vollständige Jenkinsfile. Im Air-Gap-Modus läuft der KI-Service lokal via Ollama; Build-Logs werden vor jedem API-Call automatisch bereinigt.

    KI-Features: Pipeline-Generator, Failure-Analyse, Risk-Scoring, Security-Scan-Interpretation, Pipeline-Optimierung

  • /03

    Wartungsfenster und Produktionssicherheits-Lock

    Kein Deployment in eine laufende Anlage.

    Ein Deployment zur falschen Zeit in eine laufende Produktion kann teurer werden als ein Jahr Software-Entwicklung. IndustrialFlow kennt Ihre Produktionszyklen: Wartungsfenster werden pro Umgebung konfiguriert, kein Deployment erreicht eine Produktionsumgebung außerhalb dieser Fenster. Zusätzlich prüft der OT-Proxy-Agent den Maschinenstatus vor jedem Deployment — läuft die Produktion, wird der Job automatisch in die Warteschlange gestellt oder abgebrochen.

    Konfigurierbar per Pipeline-YAML: maintenance_window, production_lock, pre_deploy_checks

  • /04

    DevSecOps und IEC 62443-Compliance built-in

    Compliance als Default, nicht als Projekt.

    Jeder Build durchläuft automatisch SAST (Semgrep), Dependency-Scanning (Trivy) und Container-Image-Scanning. Jedes Artefakt erhält eine signierte SBOM — Pflicht nach dem EU Cyber Resilience Act. Jedes Deployment wird in einem unveränderlichen Audit-Log protokolliert, das automatisch IEC 62443-konforme Compliance-Reports generiert. Policy-as-Code (OPA/Rego) verhindert Deployments, die definierte Sicherheitsregeln verletzen — bevor sie starten.

    Reports: IEC 62443, TISAX-Vorbereitung, ISO 27001 Audit-Trail, Cyber Resilience Act SBOM

  • /05

    Jenkins-Kompatibilität ohne Migrations-Risiko

    Jenkins mit modernem Gesicht.

    IndustrialFlow ist kein Jenkins-Ersatz. Es ist Jenkins mit einer modernen Oberfläche, KI-Integration und industriellen Erweiterungen. Bestehende Jenkinsfiles laufen ohne Änderung — bewusst, denn der häufigste Grund, eine überfällige Modernisierung aufzuschieben, ist die Sorge, zehn Jahre gewachsene Pipeline-Logik und eingespieltes Teamwissen abschreiben zu müssen. Hier wird nichts abgeschrieben: Jede Zeile Jenkinsfile und jede Shared Library bleibt gültig. Neue Pipelines profitieren von einem vereinfachten YAML-Wrapper, der intern sauberes Jenkinsfile-Format erzeugt. Comquents bewährte Shared Libraries für Industrie-Deployments sind bereits integriert — aufgebaut aus 20 Jahren Erfahrung in 47+ industriellen Projekten.

    Migrations-Aufwand für bestehende Jenkins-Umgebungen: typischerweise < 1 Arbeitstag

06
// 06IndustrialFlow in der Praxis

Drei Szenarien,
drei Ergebnisse.

  • /01

    Automotive-Zulieferer

    SPS-Firmware auf 47 Produktionsmaschinen

    Herausforderung

    Ein Tier-1-Zulieferer muss neue SPS-Firmware auf 47 Produktionsmaschinen in zwei Werken deployen. Bisher: manuelle Prozesse, USB-Sticks, keine Versionskontrolle, kein Rollback-Mechanismus. Der TISAX-Audit ist in drei Monaten.

    Lösung mit IndustrialFlow

    OT-Proxy-Agents werden in beiden Werken installiert und kommunizieren sicher über die segmentierten Netzwerkzonen. Die Pipeline prüft vor jedem Deployment den Maschinenstatus via OPC-UA, wartet auf das Wartungsfenster und deployed Maschine für Maschine im Blue-Green-Verfahren. Bei Abweichung rollt sie automatisch zurück. Jeder Schritt landet im Audit-Log, aus dem IndustrialFlow den TISAX-Compliance-Report generiert.

    Ergebnis

    Deployment-Zeit von 6 Stunden (manuell) auf 45 Minuten (automatisiert). Vollständiger TISAX-Audit-Trail ohne manuelle Dokumentation. Nulltoleranz für fehlerhafte Deployments in laufende Produktion.

  • /02

    Maschinenbauer

    Embedded-Software für CNC-Steuerungen

    Herausforderung

    Ein Maschinenbauer entwickelt embedded Software für seine CNC-Steuerungen. Build-Fehler bei Cross-Compilation kosten durchschnittlich 2 Stunden Debugging pro Entwickler pro Woche. Security-Scans laufen manuell, unregelmäßig und ohne Nachverfolgung.

    Lösung mit IndustrialFlow

    Der KI-Assistent analysiert jeden gescheiterten Embedded-Build in Sekunden: Toolchain-Inkompatibilitäten, fehlende Cross-Compile-Abhängigkeiten, Linker-Fehler — alles mit konkretem Lösungsvorschlag. SAST und Dependency-Scanning laufen automatisch bei jedem Commit. Die SBOM wird automatisch generiert und signiert — bereit für den Cyber Resilience Act.

    Ergebnis

    Build-Debugging-Zeit um 70 % reduziert. 100 % der Artefakte mit SBOM und Signatur. Security-Issues werden im Schnitt 3 Tage früher erkannt.

  • /03

    Chemiekonzern

    IT/OT-Konvergenz ohne Sicherheitskompromisse

    Herausforderung

    Der Konzern möchte seine IT-DevOps-Pipeline erstmals mit dem OT-Netzwerk verbinden. Die OT-Security-Verantwortlichen haben Bedenken: Sichtbarkeit, Kontrolle, klare Zuständigkeiten.

    Lösung mit IndustrialFlow

    Klare Rollen-Trennung via RBAC: OT-Security-Team erhält Read-Only-Zugang und Alert-Benachrichtigungen, aber keine Deployment-Rechte auf Produktionssysteme. OT-Proxy-Agents fungieren als kontrollierte Schleuse — kein direkter Zugang aus der IT-Pipeline in das OT-Netzwerk. Jede Pipeline-Aktion erzeugt einen Audit-Log-Eintrag, der für beide Teams sichtbar ist.

    Ergebnis

    OT-Security-Team: volle Transparenz ohne Kontrollverlust. DevOps-Team: automatisierte Deployments ohne manuelle Genehmigungsprozesse für Routine-Updates. Deployment-Frequenz von monatlich auf wöchentlich erhöht.

// 07Fit-Matrix

Wie IndustrialFlow
in Ihre Landschaft
passt.

IndustrialFlow ersetzt kein Tool, das bereits gut funktioniert — es ergänzt und verbindet.

SituationEmpfehlung
Sie betreiben Jenkins und wollen modernisierenIndustrialFlow direkt: Jenkins bleibt als Backend, neue UI und KI-Features sofort verfügbar.
Sie nutzen GitHub Actions für IT, brauchen aber OT-DeploymentsIndustrialFlow als OT-Layer parallel: GitHub Actions für IT-Software, IndustrialFlow für OT-Targets.
Sie starten neu und wollen ein All-in-OneIndustrialFlow als primäre Plattform — alle Pipelines, IT und OT.
Sie haben Air-Gap-AnforderungenIndustrialFlow im Offline-Modus: alles on-premise, lokale KI, private Registry.
08
// 0890-Tage-Einführung

Vier Phasen,
null Überraschungen.

01
Phase 01

Pilot-Pipeline

Woche 1–2

Nicht-kritische Pipeline aus dem bestehenden Jenkins oder einer manuellen Deployment-Routine wählen. IndustrialFlow über Docker Compose installieren — der Onboarding-Wizard bringt Sie in unter 10 Minuten zu einer laufenden Instanz.

Aufwand: 2 Tage Setup, 1 Tag Migration einer bestehenden Pipeline.
02
Phase 02

KI-Features aktivieren

Woche 3–4

KI-Assistent freischalten. Bei den nächsten 10 Build-Failures die Analyse übernehmen lassen und Zeitersparnis messen. Pipeline-Generator für eine neue Pipeline aus der Template-Galerie nutzen. Erfahrungsgemäß überzeugt der Moment, in dem der Assistent den ersten kryptischen Linker-Fehler in Sekunden erklärt, das Team mehr als jede Folie.

Messung: Zeit pro Fehleranalyse vorher/nachher, Pipeline-Erstellungszeit vorher/nachher.
03
Phase 03

OT-Integration

Woche 5–8

Ersten OT-Proxy-Agent in der Fertigungsumgebung installieren. Mit einem Nicht-Produktions-Target starten (Testmaschine, Staging-Umgebung). Wartungsfenster konfigurieren und Produktionssicherheits-Lock im Dryrun-Modus testen.

Meilenstein: Erstes automatisiertes OT-Deployment mit vollständigem Audit-Log.
04
Phase 04

Compliance & Skalierung

Woche 9–12

SBOM-Generierung und Security-Scanning für alle Pipelines aktivieren. Ersten automatischen IEC 62443-Compliance-Report erstellen. Weitere Teams und Projekte einbinden — RBAC stellt sicher, dass jeder nur sieht und kann, was er soll.

Ergebnis: Vollständige Industrial-DevOps-Plattform, auditierbar, skalierbar, KI-gestützt.
09
// 09Vertiefung 2026

Compliance & KI 2026 —
die fünf Antworten, die Sie brauchen.

Industrielle CI/CD-Pipelines stehen 2026 vor zwei großen Verschiebungen: regulatorisch (NIS2 · CRA · EU AI Act) und technologisch (Agentic AI · MCP · Souveräne KI). IndustrialFlow ist auf beide Fronten ausgelegt. Die folgenden fünf Fragen klären, wo die Plattform konkret andockt.

/01

Wie passt IndustrialFlow zu NIS2 und KRITIS?

NIS2 trifft seit 2026 rund 30.000 deutsche Unternehmen — nicht mehr nur klassische KRITIS-Betreiber. Registrierungsfrist beim BSI: 6. März 2026. Bußgelder: bis 10 Millionen Euro oder 2 % des weltweiten Jahresumsatzes für besonders wichtige Einrichtungen.

IndustrialFlow liefert die NIS2-relevanten Bausteine direkt mit: lückenloser Audit-Trail über alle Pipeline-Aktionen, automatisierte Vulnerability-Reports für die 24-Stunden-Meldepflicht, signierte Deployment-Artefakte, RBAC-Trennung zwischen IT- und OT-Zugriffen und Compliance-Reports, die als Nachweis gegenüber dem BSI dienen.

Vertiefung in der Beratung: DevSecOps & Compliance und Maschinenbau & SPS.

/02

Wie unterstützt IndustrialFlow die SBOM-Pflicht des Cyber Resilience Act?

Der EU Cyber Resilience Act (CRA) verlangt ab 11. September 2026 verpflichtende Vulnerability-Reports für aktiv ausgenutzte Schwachstellen, ab 11. Dezember 2027 volle Compliance inklusive Software Bill of Materials (SBOM) und CE-Konformitätsbewertung für „Produkte mit digitalen Elementen".

IndustrialFlow generiert pro Build eine signierte SBOM in CycloneDX (DevSecOps-Standard) und SPDX (Linux-Foundation-Standard) — direkt einsatzbereit für die CE-Konformitätsbewertung. Dependency-Scans (Trivy) und Container-Image-Scans laufen automatisch, Vulnerabilities werden mit VEX-Annotations versehen, sodass exploit-relevante CVEs von theoretischen unterschieden werden.

Tiefer in der Praxis: Cyber Resilience Act für Maschinenbau und SBOM erstellen — Schritt für Schritt.

/03

Was ist Agentic DevOps und wie passt MCP zu IndustrialFlow?

Agentic AI ist der Schritt von „KI generiert Code" zu „KI führt mehrstufige Aufgaben autonom aus" — der Agent plant, ruft Tools, prüft Ergebnisse und iteriert bis zum Ziel. Für eine CI/CD-Plattform heißt das: ein Agent kann ein Build-Failure analysieren, das vermutete Plugin identifizieren, einen Fix-Branch öffnen und einen PR mit Test stellen — bis zum menschlichen Approval.

IndustrialFlow integriert das offizielle Jenkins MCP-Server-Plugin (Model Context Protocol, von Anthropic eingeführt 2024). Damit greifen KI-Agenten kontrolliert auf Build-Status, Logs, Pipeline-Stages und Job-Konfigurationen zu — ohne brittle REST-Skripte. Gartner: 40 % der Enterprise-Apps haben Ende 2026 task-spezifische AI-Agenten, aktuell laufen aber nur etwa 11 % produktiv. Genau dazwischen liegt die Beratungsleistung.

Praxisnah lernen: Jenkins-Admin-Workshop mit KI und Jenkins Pipeline Workshop mit Claude Code.

/04

Wie betreibt man KI-Assistenz im Air-Gap-Werk?

Über Ollama mit lokalem Open-Weight-Modell (Llama 3.x, Qwen, Mistral) auf einem GPU-Server (ab 24 GB VRAM). IndustrialFlow ist explizit dafür konzipiert: alle Komponenten on-premise, private Container-Registry, lokaler Plugin-Mirror, lokale Modell-Inferenz. Kein Byte Ihrer Produktionsdaten verlässt das Werk.

Marktdaten 2026: 55 % der Enterprise-AI-Inference laufen bereits on-premise. „Souveräne KI" ist der Trend, der Air-Gap-Anforderungen, NIS2-Datenresidenz und KRITIS-Vorgaben gleichzeitig adressiert. Frankreich und Deutschland haben dazu eine gemeinsame Sovereign-AI-Initiative mit Mistral und SAP gestartet — IndustrialFlow ist dafür ohne Modifikation einsetzbar.

/05

Wie reagiert IndustrialFlow auf den EU AI Act für Automotive?

Der EU AI Act stuft viele Automotive-AI-Systeme (ADAS, autonomes Fahren, Fertigungs-KI) als Hochrisiko-Systeme ein. Hauptverpflichtungen greifen am 2. August 2026, produktbezogene Provisions am 2. August 2027. Bußgelder bis 35 Millionen Euro oder 7 % des Jahresumsatzes.

IndustrialFlow erzeugt für jedes Hochrisiko-Modell- oder ADAS-Deployment automatisch Event-Logs, technische Dokumentation und Konformitätsbewertungs-Artefakte. Human-in-the-Loop-Approval für Hochrisiko-Modelldeployments ist Default, nicht Bolt-on. Das macht den Audit-Pfad nachvollziehbar — von der Pipeline-Stage bis zum signierten Artefakt im Fahrzeug-Steuergerät.

Branchenfokus: Automotive & Embedded.

/06

Wie integriert man Hardware-in-the-Loop-Tests in eine OT-Pipeline?

HiL-Stände (Hardware-in-the-Loop) sind teuer und sequenziell genutzt — ohne Pipeline-Integration laufen Tests am Ende des Sprints, nicht am Build-Trigger. IndustrialFlow modelliert HiL-Stände als Pipeline-Resource mit Job-Queue: pro Build wird ein HiL-Slot reserviert, Test-Daten werden versioniert mit Commit verknüpft, Ergebnisse landen im Audit-Log und korrelieren zur Code-Änderung. Reservierungs-Konflikte löst der Scheduler über Pipeline-Lock und Slot-Booking.

Praxis: Cross-Compile-Toolchain, HiL-Trigger und Test-Auswertung in einer Pipeline. Vertiefung in der Beratung: Automotive & Embedded und Maschinenbau & SPS.

/07

Wie reduziert KI Industrial-DevOps-Routineaufgaben in der Praxis?

Drei Klassen: (1) Pipeline-Generator erzeugt Jenkinsfiles aus natürlichsprachiger Anforderung in Minuten statt Stunden, (2) Build-Failure-Analyse liefert Root-Cause für Cross-Compile-Fehler, Toolchain-Probleme und Pipeline-Stage-Brüche in Sekunden, (3) Risk-Scoring bewertet Pull-Requests nach Compliance-, Sicherheits- und Deployment-Risiko vor dem Merge. IndustrialFlow integriert das via Claude API (online) oder Ollama (Air-Gap), beide DSGVO-konform.

Hands-on einüben: Jenkins-Admin-Workshop, Jenkins Pipeline Workshop mit KI und ArgoCD & GitOps Workshop mit Multi-Agent-Setup.

/08

Wie misst man DORA-Metriken in OT-Umgebungen?

DORA-Metriken (Lead Time for Changes, Deployment Frequency, Change Failure Rate, MTTR) sind in OT-Umgebungen genauso relevant wie in IT — aber mit anderen Maßstäben. Lead Time misst nicht „Commit-zu-Cloud-Deploy", sondern „Commit-zu-Maschine-im-Feld". Deployment Frequency wird durch Wartungsfenster gedeckelt — wöchentlich statt täglich ist 2026 für viele Werke schon ein Top-Performer-Wert.

IndustrialFlow erfasst alle vier DORA-Metriken pro Werk und Pipeline aus dem Audit-Log automatisch — keine separate Telemetrie nötig. Vergleichswerte und Benchmarking-Logik im Detail: DORA-Metriken messen & benchmarken.

// 10Tool-Vergleich

IndustrialFlow vs.
Pure Jenkins, GitHub Actions,
GitLab CI.

Alle vier Tools machen CI/CD. Nur eines davon ist von Anfang an für Industrial-DevOps-Anforderungen gebaut — Air-Gap, OT-Proxy, NIS2/CRA-Reports, Wartungsfenster, lokale KI. Hier die direkte Gegenüberstellung.

KriteriumIndustrialFlowPure JenkinsGitHub ActionsGitLab CI
Air-Gap-Betrieb (out-of-the-box)Nativ, dokumentiertManuell, möglichSelf-hosted Runner nötigSelf-hosted nötig
OT-Proxy / OPC-UA-IntegrationEingebautCustom-PluginNicht vorgesehenNicht vorgesehen
Wartungsfenster nativYAML-Config pro EnvManuelle Cron-LocksWorkflow-CustomWorkflow-Custom
Produktionssicherheits-Lock (OPC-UA)Pre-Deploy-CheckCustom-StepNicht vorgesehenNicht vorgesehen
KI-Assistent (Claude API)EingebautManuell via RESTAction im MarketplaceCustom-Job
KI-Assistent lokal (Ollama)Eingebaut, supportedManuellSelf-hosted RunnerSelf-hosted Runner
NIS2-Audit-Trail (BSI-tauglich)Default-OutputPlugin-BasteleiCustom-LoggingCustom-Logging
CRA SBOM (CycloneDX + SPDX, signiert)Per BuildPlugin-StackAction-StackJob-Stack
IEC 62443 Compliance-ReportsAuto-generiertManuelles ToolingManuelles ToolingManuelles Tooling
Jenkins MCP-Server-IntegrationDefaultPlugin (offiziell)Indirekt via JenkinsIndirekt via Jenkins
Jenkinsfile-Kompatibilität100 % (Jenkins-Kern)100 %
Multi-Site / Multi-Werk-ControllerEingebautManuellSelf-hostedSelf-hosted
Datenresidenz DACH (out-of-the-box)On-Prem defaultOn-Prem defaultGitHub-CloudGitLab-Cloud / On-Prem
Setup-Zeit bis erster Pipeline-Lauf~10 Min (Compose)Stunden bis TageMinuten (Cloud)Minuten (Cloud)

Stand: April 2026 · Vergleich aus Sicht industrieller Anwender mit OT-Anforderungen · Cloud-Tools können viele Punkte mit zusätzlichem Engineering-Aufwand abdecken — IndustrialFlow liefert sie als Default.

// 11Häufige Fragen

Was Kunden
wirklich fragen.

Q.01
Welche Plattformen unterstützen DevOps für langlebige industrielle Anlagen?
Für langlebige Industrieanlagen (SPS, Embedded-Controller, Edge-Gateways mit 10–20 Jahren Lebensdauer) eignen sich CI/CD-Plattformen mit OT-nativen Eigenschaften: Air-Gap-Betrieb ohne Cloud-Zwang, Wartungsfenster-Steuerung, OPC-UA-Statusabfrage vor dem Deployment, Rollback ohne Datenverlust und auditierbare Compliance (IEC 62443, NIS2, CRA). Reine Cloud-Tools wie GitHub Actions oder Azure DevOps erfüllen das nicht. IndustrialFlow ist genau dafür gebaut: ein Jenkins-Kern mit moderner UI, KI-Assistenz und OT-Proxy-Architektur.
Q.02
Was ist eine CI/CD-Plattform?
Eine CI/CD-Plattform automatisiert den Weg von der Code-Änderung bis zum lauffähigen Deployment: Continuous Integration (CI) baut und testet jede Änderung automatisch, Continuous Delivery/Deployment (CD) liefert das geprüfte Ergebnis kontrolliert aus. In der Industrie kommt die Auslieferung auf Steuerungen, Embedded-Geräte und OT-Systeme hinzu — mit zusätzlichen Anforderungen an Wartungsfenster, Audit-Trail und Netzwerk-Segmentierung.
Q.03
Welche DevOps-Tools gibt es für die Industrie?
Verbreitete CI/CD-Engines sind Jenkins, GitLab CI, GitHub Actions und Azure DevOps; ergänzt um GitOps-Tools (ArgoCD, Flux), Security-Scanner (Trivy, Semgrep) und SBOM-Generatoren (CycloneDX, SPDX). Für industrielle OT-Umgebungen fehlen den meisten dieser Tools jedoch Air-Gap-Betrieb, OPC-UA-Integration und Wartungsfenster-Steuerung — diese Lücke schließen spezialisierte Industrial-DevOps-Plattformen wie IndustrialFlow auf Jenkins-Basis.
Q.04
Welche Alternativen gibt es zu Azure DevOps für die Industrie?
Azure DevOps ist Cloud-zentriert und für Air-Gap-Fertigung oft ungeeignet. On-Premise-Alternativen mit OT-Eignung sind Jenkins (selbst gehostet, maximal anpassbar), GitLab CI (self-managed) sowie Industrial-DevOps-Plattformen wie IndustrialFlow, die Jenkins um OT-Proxy-Agents, Wartungsfenster und auditierbare IEC-62443-/NIS2-Reports erweitern, ohne dass Produktionsdaten das Werk verlassen.
Q.05
Was gehört alles zu CI/CD?
Zu CI/CD gehören Versionskontrolle (Git), automatisierter Build, automatisierte Tests, Security- und Qualitäts-Scans, Artefakt-Management, das automatische Deployment in Stufen (Dev → Test → Prod) sowie Monitoring und Rollback. In der Industrie ergänzen Hardware-in-the-Loop-Tests, OPC-UA-Pre-Deploy-Checks und SBOM-Generierung für die Compliance den Standardumfang.
Q.06
Was unterscheidet IndustrialFlow von Jenkins?
Jenkins ist die Orchestrierungs-Engine im Inneren von IndustrialFlow. Nach außen bietet IndustrialFlow eine moderne Web-Oberfläche, native KI-Integration, industriespezifische Features wie OT-Proxy-Agents und Wartungsfenster sowie automatische Compliance-Reports. Bestehende Jenkinsfiles laufen ohne Änderung.
Q.07
Kann IndustrialFlow vollständig ohne Internetzugang betrieben werden?
Ja. IndustrialFlow ist explizit für Air-Gap-Umgebungen konzipiert: alle Komponenten laufen on-premise, eine private Container-Registry ersetzt externe Registries, und der KI-Service läuft über Ollama mit einem lokal deployten Modell. Kein Byte Ihrer Produktionsdaten verlässt Ihr Netzwerk.
Q.08
Welche OT-Zielsysteme werden unterstützt?
IndustrialFlow deployt auf Windows Embedded, Linux RTOS, Bare Metal, Container-Umgebungen (Docker, K3s) und kommuniziert mit SPS-Steuerungen über OPC-UA. Weitere Protokolladapter (MQTT, PROFINET) sind in der Roadmap.
Q.09
Wie aufwändig ist die Migration von Jenkins?
Gering. IndustrialFlow importiert bestehende Jenkins-Konfigurationen via JCasC (Jenkins Configuration as Code). Bestehende Jenkinsfiles, Shared Libraries und Plugin-Konfigurationen bleiben vollständig kompatibel. Typischer Aufwand: 1–2 Arbeitstage mit Comquent-Unterstützung.
Q.10
Ist die KI-Integration DSGVO-konform?
Ja. Im Online-Modus werden Build-Logs vor der Übertragung automatisch bereinigt — keine personenbezogenen Daten, keine internen Hostnamen, keine IP-Adressen. Im Air-Gap-Modus verlassen keine Daten das eigene Netzwerk. Anthropic bietet ein Data Processing Agreement nach DSGVO-Standard.
Q.11
Welche Compliance-Standards werden unterstützt?
IndustrialFlow generiert automatische Audit-Logs und Reports für IEC 62443, liefert SBOM-Artefakte für den EU Cyber Resilience Act, unterstützt TISAX-Audit-Vorbereitung und integriert Policy-as-Code für ISO 27001-konforme Deployment-Prozesse.
Q.12
Für welche Unternehmensgrößen ist IndustrialFlow geeignet?
IndustrialFlow skaliert vom mittelständischen Maschinenbauer bis zum Konzern mit mehreren internationalen Produktionsstandorten. Multi-Site-Features verbinden mehrere Werke unter einem zentralen Controller. Der Einstieg ist bewusst niederschwellig: ein Server, Docker Compose, rund 10 Minuten Setup.
Q.13
Was kostet IndustrialFlow?
Preise richten sich nach Anzahl der Pipelines, Umgebungen und gewünschtem Support-Level. Comquent bietet ein Pilot-Paket für den Einstieg sowie Enterprise-Lizenzen für Multi-Site-Deployments. Eine individuelle Einschätzung gibt es im kostenlosen Erstgespräch.
Q.14
Wie unterstützt IndustrialFlow die NIS2-Anforderungen?
Die NIS2-Richtlinie trifft seit 2026 rund 30.000 deutsche Unternehmen, mit Registrierungsfrist beim BSI bis zum 6. März 2026 und Bußgeldern bis 10 Millionen Euro oder 2 % des weltweiten Jahresumsatzes. IndustrialFlow liefert die NIS2-relevanten Bausteine direkt mit: lückenloser Audit-Trail über alle Pipeline-Aktionen, automatisierte Vulnerability-Reports für die 24-Stunden-Meldepflicht, signierte Deployment-Artefakte, RBAC-Trennung zwischen IT- und OT-Zugriffen und Reports, die als Nachweis gegenüber dem BSI dienen.
Q.15
Wie erfüllt IndustrialFlow die SBOM-Pflicht des Cyber Resilience Act?
Der EU Cyber Resilience Act (CRA) verlangt ab 11. September 2026 verpflichtende Vulnerability-Reports und ab 11. Dezember 2027 vollständige Compliance inklusive Software Bill of Materials. IndustrialFlow generiert pro Build eine signierte SBOM in CycloneDX (DevSecOps-Standard) und SPDX (Linux-Foundation-Standard) — direkt einsatzbereit für die CE-Konformitätsbewertung. Dependency-Scans (Trivy) und Container-Image-Scans laufen automatisch, Vulnerabilities werden mit VEX-Annotations versehen.
Q.16
Was bedeutet der EU AI Act für CI/CD-Pipelines im Automotive-Bereich?
Der EU AI Act stuft viele Automotive-AI-Systeme (ADAS, autonomous driving, Fertigungs-KI) als Hochrisiko-Systeme ein — Hauptverpflichtungen greifen am 2. August 2026, produktbezogene Provisions am 2. August 2027. Bußgelder bis 35 Millionen Euro oder 7 % Jahresumsatz. IndustrialFlow erzeugt automatische Event-Logs, technische Dokumentation, Konformitätsbewertungs-Artefakte und unterstützt Human-in-the-Loop-Approval für Hochrisiko-Modelldeployments — built-in, nicht als Bolt-on.
Q.17
Wie funktioniert der KI-Assistent im Air-Gap-Werk ohne Internetzugang?
Über Ollama mit einem lokal deployten Open-Weight-Modell (z.B. Llama 3.x, Qwen, Mistral). IndustrialFlow ist dafür von Anfang an konzipiert: alle Komponenten on-premise, private Container-Registry, lokaler Plugin-Mirror, lokale Modell-Inferenz auf einem GPU-Server (ab 24 GB VRAM). Laut Gartner laufen 2026 bereits 55 % der Enterprise-AI-Inference on-premise — der Trend „Souveräne KI" passt direkt zu Air-Gap-Anforderungen in Industrie, KRITIS und öffentlichem Sektor.
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