- Q.01Was ist Jenkins einfach erklärt?
- Jenkins ist ein Open-Source-Automatisierungsserver für Continuous Integration und Continuous Delivery (CI/CD). Er kompiliert Code, führt Tests aus, baut Container-Images, verteilt Artefakte und stößt Deployments an, jeweils ausgelöst durch Git-Commits, einen Zeitplan oder andere Ereignisse. Jenkins läuft selbst gehostet, lässt sich über mehr als 1.800 Plugins erweitern und ist vor allem dort verbreitet, wo ein zentraler Build-Server viele Technologien zusammenhalten muss, etwa in Industrie, Automotive und Medizintechnik.
- Q.02Was ist JCasC (Jenkins Configuration as Code)?
- JCasC (Jenkins Configuration as Code) ist ein Jenkins-Plugin, das die komplette Controller-Konfiguration in einer versionierbaren YAML-Datei (jenkins.yaml) beschreibt: Security-Realm, Plugins, Credentials, Cloud-Agents und Tools. Jede Änderung wird damit ein nachvollziehbarer Git-Commit, und ein Jenkins lässt sich reproduzierbar neu aufsetzen. Im Workshop schreiben und prüfen Sie JCasC-Konfigurationen mit Claude Code, auch per Reverse-Engineering einer bestehenden Instanz über die Script Console.
- Q.03Was ist Claude Code und wie hilft es bei der Jenkins-Administration?
- Claude Code ist der KI-Assistent von Anthropic für das Terminal. Er liest und schreibt Dateien im Projektverzeichnis und führt Befehle aus, wenn Sie es erlauben. Sie beschreiben eine Admin-Aufgabe in einem Satz, und Claude Code schreibt die JCasC-Konfiguration, das Groovy-Script oder die Analyse des Build-Logs direkt ins Repo, als Datei oder Diff, den Sie vor dem Einsatz prüfen.
- Q.04Welche Jenkins-Erfahrung brauche ich?
- Sie sollten Jenkins schon benutzt haben, also Jobs angelegt, Pipelines ausgeführt oder die Oberfläche bedient. Dazu kommen Grundkenntnisse in Linux und auf der Kommandozeile, KI-Vorkenntnisse brauchen Sie nicht. Erfahrene Jenkins-Admins sind genauso richtig; sie sparen mit Claude Code am meisten Zeit.
- Q.05Wie lange dauert es, Jenkins zu lernen?
- Mit Vorerfahrung in CI/CD oder einem anderen Build-Server wie GitLab CI oder Azure DevOps gelingt der Einstieg in Jenkins in ein bis zwei Tagen. Dieser Workshop setzt dort an und behandelt in zwei Tagen die Administration mit Claude Code. Ohne jede Vorerfahrung empfehlen wir vorher einen Grundkurs, etwa die Jenkins-Kurse der Comquent Academy auf comquent.academy.
- Q.06Kann ich Jenkins in 2 Tagen lernen?
- Die Jenkins-Administration ja, wenn Sie Linux-Grundlagen und erste Jenkins-Erfahrung mitbringen. Der Workshop verbindet klassische Administration (Installation, JCasC, Hardening, Monitoring) mit Claude Code im Terminal. Die ersten produktiven Aufgaben wie JCasC-Generierung, Plugin-Audit und Build-Log-Analyse gelingen am ersten Tag nach zwei bis drei Stunden.
- Q.07Wie groß ist der Praxisanteil?
- Rund 80 % der Zeit arbeiten Sie selbst mit Claude Code an echten Jenkins-Szenarien. Theorie gibt es kompakt, und sie wird direkt in der nächsten Übung angewendet.
- Q.08Wird auch Jenkins in Docker behandelt?
- Ja. Das Praxisprojekt läuft in Docker Compose, mit dem Jenkins-Controller und den Build-Agents als Container. Sie lernen, eine Jenkins-Umgebung containerisiert aufzusetzen und mit JCasC reproduzierbar zu konfigurieren.
- Q.09Wie aktualisiere ich Jenkins und die Plugins, ohne dass Builds ausfallen?
- Mit einem festen Ablauf: erst Backup und Restore-Test, dann der Core auf die neue LTS-Version, danach die Plugins, dazwischen ein Rauchtest mit wenigen ausgewählten Jobs. Die LTS-Linie von Jenkins wechselt ihre Basis alle zwölf Wochen, deshalb lohnt es sich, Abbruchkriterium und Rollback-Reihenfolge vor dem ersten Klick festzulegen. Den kompletten Ablauf mit 25 Claude-Code-Prompts enthält das kostenlose Wartungsfenster-Runbook auf dieser Seite.
- Q.10Kann der Workshop auch remote stattfinden?
- Ja, vor Ort in Puchheim bei München oder remote per Videokonferenz. Für Remote-Termine stellen wir vorbereitete Cloud-Umgebungen bereit.
- Q.11Kann der Workshop auf unsere Umgebung angepasst werden?
- Ja. Inhouse-Workshops richten wir ab 4 Teilnehmern an Ihrer bestehenden Jenkins-Infrastruktur, Ihren Branchenanforderungen und den typischen Problemen Ihres Teams aus.
- Q.12Erhalte ich nach dem Workshop Zugang zu den Materialien?
- Sie nehmen alle JCasC-Konfigurationen, Groovy-Scripts, das Monitoring-Setup und das Admin-Runbook mit, die Sie im Workshop erstellt haben. Dazu kommt eine Hardening-Checkliste als Referenz für den Alltag.
- Q.13Was ist der Unterschied zum Pipeline-Workshop?
- Dieser Workshop behandelt die Administration: Installation, Konfiguration, Security, Monitoring und Troubleshooting. Der Pipeline-Workshop geht um die Entwicklung von Pipelines, Shared Libraries und Tests. Beide zusammen ergeben ein Programm von vier Tagen, für das wir ein kombiniertes Angebot mit Preisvorteil machen.
- Q.14Was kostet der Jenkins-Workshop mit KI?
- Der offene Workshop kostet 1.690 € netto pro Teilnehmer (zzgl. 19 % USt.), inklusive Schulungsumgebung, aller Materialien (JCasC-Konfiguration, Groovy-Scripts, Monitoring-Setup, Admin-Runbook) und Teilnahmebestätigung. Inhouse-Workshops ab 4 Teilnehmern richten wir an Ihrer Jenkins-Infrastruktur aus, den Tagessatz nennen wir auf Anfrage. Ein reiner Grundkurs kostet am Markt weniger, etwa 1.095 € für zwei Tage bei IT-Schulungen.com; der Aufpreis steckt in der Claude-Code-Lizenz und der kleineren Gruppe.
- Q.15Ist Jenkins 2026 noch aktuell, oder gibt es bessere Alternativen?
- Jenkins ist 2026 aktuell und wird aktiv weiterentwickelt, mit wöchentlichen Releases und einer LTS-Linie, deren Basis alle zwölf Wochen wechselt. In einer JetBrains-Auswertung vom März 2026 nutzen 28 % der Befragten Jenkins in ihrer Organisation, nur GitHub Actions liegt mit 33 % darüber. GitLab CI oder GitHub Actions sind die bessere Wahl, wenn der Code ohnehin dort liegt und kein eigener Build-Server im Werksnetz gebraucht wird. Muss der Build-Server on-premises laufen und über Plugins an gewachsene Industrie-Toolchains andocken, spricht mehr für Jenkins. Die Kriterien für Pflegen oder Ablösen stehen in unserem Vergleich „CI/CD-Tools 2026: Jenkins vs. GitLab CI vs. Azure DevOps“; dieser Workshop setzt voraus, dass Jenkins bleibt, und macht die Instanz stabil.