// Der Weg: Sind Sie gemeint? → woran Sie es merken → warum jetzt → wann wir absagen
Für wen wir arbeiten
Nicht jede Organisation braucht Industrial DevOps. Diese Seite beschreibt, bei wem es sich rechnet und bei wem nicht.
30 Minuten · unverbindlich · kein Vertriebsgespräch
ANLAGENBAU · MOBILE ARBEITSMASCHINEN · GERÄTEBAU · FERTIGUNG · VERSORGER
Zuletzt fachlich geprüft: 04.10.2026

Andreas Schönfeld
Geschäftsführer & DevOps-Berater, Comquent GmbH
Industrial DevOps für Hersteller mit eigener Steuerungs- und Embedded-Software. Anlagenbau, mobile Arbeitsmaschinen, Gerätebau und Fertigung seit 2006, dazu Energie- und Wasserversorger.
Industrial DevOps rechnet sich für Hersteller, die Steuerungs- oder Embedded-Software für ihr eigenes Produkt entwickeln: Anlagen- und Sondermaschinenbau, Bau-, Land- und mobile Arbeitsmaschinen, Geräte- und Apparatebau, produzierende Unternehmen mit eigener SCADA- und Steuerungslandschaft sowie Energie- und Wasserversorger mit Leit- und Fernwirktechnik. Sinnvoll wird das ab etwa 100 Mitarbeitenden. Entscheidend ist dabei nicht die Branche, sondern ob Software Teil des Produkts ist und ob heute nachvollziehbar ist, wie sie entsteht.
Typisch sind 250 bis mehrere tausend Mitarbeitende im DACH-Raum, mit einem Softwareteam von 15 bis 300 Personen, verteilt über Elektronik, Steuerungstechnik und Applikation.
Stand: Oktober 2026 · CRA-Meldepflicht seit 11.09.2026 · Maschinenverordnung ab 20.01.2027
Ist Industrial DevOps bei Ihnen gerade ein Thema?
Wir fragen kurz, wie dringend das Thema bei Ihnen gerade ist. Je nach Antwort zeigen wir Ihnen direkt den passenden nächsten Schritt — ganz ohne Formular.
Wer ruft
uns an?
Und wann.
Unsere Kunden bauen Dinge, in denen Software steckt: Anlagen, Maschinen, Geräte. Die Steuerungs- oder Embedded-Software dafür entwickeln sie selbst, verteilt über Elektronik, Steuerungstechnik und Applikation.
Was sie verbindet, ist ein Zustand. Die Software ist über die Jahre wichtiger geworden als die Prozesse, mit denen sie entsteht. Der Anteil der Wertschöpfung, der in Code steckt, ist gewachsen; Werkzeuge, Freigabewege und Testverfahren sind dieselben geblieben wie zu der Zeit, als Software Beiwerk zur Mechanik war.
In der Konstruktion hat jede Schraube eine Sachnummer, und jede Zeichnung trägt im PDM-System einen Änderungsindex, der ohne Freigabe nicht weiterzählt. Für den Steuerungsstand derselben Maschine gibt es oft nur das Datum der letzten Inbetriebnahme.
Quelle · Erfahrungswerte aus Comquent-Projekten seit 2006, Frist aus Verordnung (EU) 2024/2847
Für welche Branchen
lohnt sich
Industrial DevOps?
Für fünf Konstellationen: Anlagen- und Sondermaschinenbau, Bau-, Land- und mobile Arbeitsmaschinen, Geräte- und Apparatebau, produzierende Unternehmen mit eigener SCADA- und Steuerungslandschaft sowie Energie- und Wasserversorger mit Leit- und Fernwirktechnik. Sie unterscheiden sich weniger im Werkzeug als in der Situation, die den ersten Anruf auslöst.
AI- /01
Anlagenbau und Sondermaschinenbau
Projektgeschäft mit Unikatcharakter.
Software im Anlagenbau entsteht projektweise. Jede Anlage ist eine Variante der vorherigen, meist durch Kopieren des Steuerungsprojekts und Anpassen vor Ort. Was dabei funktioniert, wandert selten zurück in eine Bibliothek. Nach zwanzig Anlagen existieren zwanzig Wahrheiten, und keine davon ist die maßgebliche.
AuslöserEine Anlage im Feld braucht eine Änderung, und niemand kann mit Sicherheit sagen, welcher Stand dort tatsächlich läuft.
Was das kostetDer Servicetechniker fährt hin, um zuerst herauszufinden, was auf der Anlage überhaupt installiert ist. Die Anreise zahlt der Hersteller, die Stillstandszeit der Betreiber. Beim nächsten Einsatz auf derselben Anlage beginnt die Suche von vorn.
Was wir dann tunSteuerungscode versionierbar machen, Wiederverwendung über Shared Libraries herstellen, Inbetriebnahmeschritte reproduzierbar automatisieren.
- /02
Bau-, Land- und mobile Arbeitsmaschinen
Verteilte Steuergeräte, zwanzig Jahre Lebensdauer.
Funktionale Sicherheit, Telematik, Fernwartung und hohe Variantenvielfalt treffen auf Produktlebenszyklen von zehn bis zwanzig Jahren. Die Software für Landmaschinen und andere mobile Arbeitsmaschinen wird über die gesamte Zeit weitergepflegt. Die Maschine steht dabei auf einer Baustelle in Rumänien. Wer sicherheitsgerichtete Funktionen nach ISO 13849 oder IEC 62061 ausliefert, muss außerdem für jede Seriennummer belegen können, welcher Softwarestand darauf läuft. Die Sicherheitsbewertung selbst bleibt beim Safety-Engineering, der Nachweis kommt aus der Pipeline.
AuslöserEin Kunde oder ein Servicetechniker fragt nach dem Softwarestand einer bestimmten Seriennummer, und die Antwort dauert Tage statt Sekunden.
Was das kostetBei sicherheitsgerichteten Funktionen nach ISO 13849 gehört diese Antwort zum Nachweis. Wer sie nicht aus einem System ziehen kann, bindet für jede einzelne Rückfrage Entwicklung und Qualitätssicherung gleichzeitig, und das über die gesamten zehn bis zwanzig Jahre Produktlebensdauer.
Was wir dann tunDurchgängige Traceability zwischen Seriennummer, Softwarestand und Änderungshistorie, automatisierte Regressionstests vor jedem Feldrollout, kontrollierte Firmware-Updates im Feld.
- /03
Geräte- und Apparatebau
Serienfertigung mit Embedded-Software.
Im Geräte- und Apparatebau zählen Stückzahlen. Die Embedded-Software-Entwicklung liefert einen Stand, der auf jedem Gerät der Serie identisch läuft. Ein Fehler, der durch die Freigabe rutscht, ist deshalb nicht ein Vorfall, sondern zehntausend. Gleichzeitig hängen die Tests an Hardware-Aufbauten, von denen es zwei gibt und die immer belegt sind.
AuslöserDie Freigabe eines Firmware-Standes hängt an einer manuellen Testrunde von zwei Wochen, und deshalb wird seltener released, als es dem Produkt guttäte.
Was das kostetEin Fehler, der in der Testrunde auffällt, wird zwei Wochen später erneut geprüft. In der Zwischenzeit sammeln sich weitere Änderungen an, und jede davon vergrößert den nächsten Testaufwand. So wird die Runde mit jedem Durchgang länger.
Was wir dann tunTestautomatisierung inklusive Hardware-in-the-Loop, reproduzierbare Builds, SBOM-Erzeugung als Nebenprodukt der Pipeline statt als eigenes Projekt.
- /04
Produzierende Industrie als Betreiber
Kein Hersteller, sondern Anwender.
Eigene Fertigung mit SCADA, MES und einer gewachsenen Steuerungslandschaft über mehrere Werke. Die Instandhaltung hält den Betrieb, die IT hält die Systeme, und dazwischen liegt ein Bereich, für den sich formal niemand zuständig fühlt.
AuslöserEine Anlage steht, die Ursache liegt in einer Konfigurationsänderung, und die Rekonstruktion dauert länger als die Reparatur.
Was das kostetDie Stillstandszeit läuft weiter, während mehrere Leute rekonstruieren, wer wann welche Einstellung geändert hat. Am Ende steht die Anlage wieder, aber aufgeschrieben ist nichts, und bei der nächsten Störung stellen dieselben Leute dieselben Fragen.
Was wir dann tunVersionskontrolle und Infrastructure as Code für SCADA- und Steuerungskonfigurationen, definierte Rollback-Wege, geregelte Übergabe zwischen IT und Instandhaltung.
- /05
Energie- und Wasserversorger
Betreiber kritischer Anlagen, verteilt über die Fläche.
Stadtwerke, Wasserversorger und Netzbetreiber steuern Dutzende bis Hunderte Außenstationen: Pumpwerke, Hochbehälter, Kläranlagen, Umspannwerke, jede mit eigener Steuerung und Fernwirkanlage. Programmiert wird selten im eigenen Haus, meist liefert ein Systemhaus. Verantwortet wird der Stand trotzdem vom Versorger, und seit NIS2 muss er ihn auch belegen.
AuslöserNach einer Störung an einem Pumpwerk wird der Stand aus dem Projektordner zurückgespielt, und die Korrektur, die das Systemhaus vor einem halben Jahr per Fernwartung eingespielt hat, ist wieder weg.
Was das kostetDie Störung kommt zurück, und der Bereitschaftsdienst fährt ein zweites Mal zu einer Station, die eine halbe Stunde entfernt liegt. Im nächsten Audit fehlt dann der Beleg, wer was wann an dieser Anlage geändert hat. Betreiber kritischer Anlagen müssen ihn alle drei Jahre gegenüber dem BSI erbringen.
Was wir dann tunSteuerungs-, SCADA- und Fernwirkprojekte in einem Git-Server im eigenen Netz ohne Cloud-Anbindung, Änderungen auch des Systemhauses als Merge Request mit Freigabe, regelmäßiger Abgleich der Stationsstände mit dem Repository, Nachweise für IT-Sicherheitskatalog oder B3S WA aus der Historie.
Woran erkennen Sie,
dass Sie Industrial
DevOps brauchen?
An sechs Sätzen aus unseren Erstgesprächen. Stimmen drei davon in Ihrer Organisation, lohnt sich ein Gespräch. Stimmen fünf, lohnt es sich dringend.
Wir hören diese Sätze in Erstgesprächen selten einzeln. Sie kommen zu dritt oder zu viert, und meistens sagt sie jemand, der genau weiß, dass es so nicht bleiben kann.
Neben jedem Satz steht, was der Zustand im Betrieb kostet und womit er sich abstellen lässt. Die Kostenspalte ist der Grund, aus dem die Reihenfolge zählt: Welcher dieser sechs Punkte bei Ihnen am lautesten ist, entscheidet, wo ein Projekt anfängt.
AI- /01
Das Wissen, wie ein Release entsteht, liegt bei ein bis zwei Personen. Deren Urlaub ist ein Terminrisiko.
Was das kostetEin Auslieferungstermin hängt damit an einem Urlaubsantrag. Fällt die Person länger aus, verschiebt sich der Termin, und niemand im Haus kann seriös sagen, um wie viel.
Was hilftDen Releaseweg einmal so aufschreiben, wie er heute wirklich läuft, und ihn danach Schritt für Schritt in eine Pipeline überführen. Was dort steht, ist auch dann verfügbar, wenn die Person nicht im Haus ist. DevOps Automatisierung →
- /02
Zwischen „Code ist fertig“ und „läuft auf der Anlage“ liegen mehr als fünf manuelle Schritte, und die Reihenfolge steht in niemandes Dokument.
Was das kostetJeder dieser Schritte ist eine Stelle, an der etwas ausgelassen werden kann. Auffallen wird es meistens erst bei der Inbetriebnahme, also an der teuersten Stelle der Kette.
Was hilftDie Schritte in genau der Reihenfolge automatisieren, in der sie heute von Hand laufen. Schon der erste automatisierte Schritt holt die Reihenfolge aus den Köpfen heraus. CI/CD Implementierung →
- /03
Der Steuerungscode liegt in Projektordnern auf Netzlaufwerken statt in einem Repository. Oder in einem Repository, in das genau ein Stand wandert, wenn ein Projekt abgeschlossen ist.
Was das kostetOhne Historie lässt sich nach einer Störung nicht feststellen, was sich zuletzt geändert hat. Die Ursachensuche beginnt dann mit zwei Projektordnern, „Linie3_final“ und „Linie3_final_neu“, und der Frage, welcher davon auf der Steuerung läuft.
Was hilftEin Repository je Steuerung und ein Stichtag, ab dem der Stand darin verbindlich gilt. Der Einstieg kostet einen Nachmittag, nicht ein Projekt. SPS-Code versionieren →
- /04
Eine Software-Stückliste für ein ausgeliefertes Produkt lässt sich erstellen, aber es dauert Tage und mehrere Personen sind beteiligt.
Was das kostetSeit dem 11. September 2026 greifen die Meldepflichten des Cyber Resilience Act. Wird eine Schwachstelle in einer Fremdbibliothek bekannt, steht binnen 24 Stunden die Frage im Raum, welche ausgelieferten Geräte sie enthalten. Tage sind dafür keine Antwort.
Was hilftDie Stückliste im Build erzeugen lassen, statt sie hinterher zusammenzusuchen. Sie fällt dann bei jedem Stand von selbst an und ist keine eigene Aufgabe mehr. SBOM erstellen →
- /05
Tests laufen manuell und am Ende, nicht automatisiert und laufend. Regressionen fallen bei der Inbetriebnahme auf, nicht im Build.
Was das kostetDieselbe Regression kostet im Build eine halbe Stunde und bei der Inbetriebnahme Anreise, Anlagenzeit und einen Termin beim Kunden. Der Fehler ist derselbe. Teuer macht ihn der Zeitpunkt, an dem er sichtbar wird.
Was hilftMit den Tests anfangen, die vor jeder Freigabe ohnehin schon von Hand laufen. Sie sind bereits beschrieben, sie laufen nur an der falschen Stelle. Testautomatisierung im Anwendungsfall →
- /06
IT und OT arbeiten sauber nebeneinander her. Beide Seiten haben recht, und genau deshalb bewegt sich nichts.
Was das kostetEntscheidungen bleiben liegen, weil keine der beiden Seiten sie allein treffen kann und auch keine sie allein verantworten will. Dieser Zustand kostet keine Stunden, er kostet Quartale.
Was hilftEine gemeinsame Aufgabe mit beiden Seiten durchziehen, klein genug für ein Quartal und groß genug, dass das Ergebnis beiden gehört. DevOps Coaching & Kultur →
Quelle der Auswahl · Erstgespräche und Einführungsprojekte bei Comquent, geordnet nach Häufigkeit. Die Frist in Zeile /04 steht in Verordnung (EU) 2024/2847.
Diese sechs Sätze beschreiben den Alltag in Organisationen, deren Produkt schneller digital wurde als ihre Prozesse. Die Digitalisierung im Maschinenbau ist im Produkt längst angekommen, in den Freigabewegen dahinter oft noch nicht. Der Unterschied entsteht nicht dadurch, dass Sie alles auf einmal ändern. Er entsteht dadurch, dass Sie das erste Stück herausschneiden, sauber machen und den Rest daran messen.
Warum kommt das Thema
gerade jetzt auf?
Fristen, Ruhestand,
Budgetrunde.
Aus drei Richtungen gleichzeitig. Fristen mit Datum aus dem Cyber Resilience Act und der EU-Maschinenverordnung, der Ruhestand der Steuerungsentwickler, die den Bestand im Kopf haben, und Budgetrunden, in denen Vorhaben mit belegbarem Nutzen vorgezogen werden.
Regulatorik
Der Cyber Resilience Act verpflichtet Hersteller von Produkten mit digitalen Elementen zur Cybersicherheit über den gesamten Lebenszyklus. Seit dem 11. September 2026 gelten die Meldepflichten: aktiv ausgenutzte Schwachstellen sind binnen 24 Stunden an die ENISA zu melden. Ab dem 11. Dezember 2027 ist volle Konformität Pflicht, ohne sie keine CE-Kennzeichnung. Die EU-Maschinenverordnung wird am 20. Januar 2027 verbindlich, für Betreiber kommt NIS2 hinzu.
Praktisch heißt das: Software-Stückliste, Änderungsnachweis und ein funktionierender Update-Weg müssen belegbar sein. Wer das aus einer Pipeline zieht, beantwortet die Frage des Auditors in Minuten. Wer es aus Dateiablagen zusammensucht, beschäftigt damit ein Team. Hier landet Signal /04 aus dem Abschnitt davor: Dauert die Stückliste heute Tage, wird die 24-Stunden-Frist zum Engpass.
Personelle Engpässe
Erfahrene Steuerungsentwickler gehen in den Ruhestand, und ihr Wissen steht selten schriftlich irgendwo. Der Kollege, der weiß, warum dieser eine Baustein seit 2014 auskommentiert ist, hat noch achtzehn Monate.
Automatisierung ist an dieser Stelle Risikovorsorge. Was in einer Pipeline steht, geht nicht mit einer Person aus dem Haus. Signal /01 beschreibt denselben Zustand aus der anderen Richtung: Solange der Releaseweg an ein bis zwei Köpfen hängt, ist jeder Weggang ein Terminrisiko mit Ankündigung.
Wirtschaftlicher Druck
In den Budgetrunden, die wir seit zwei Jahren begleiten, fällt die Entscheidung enger aus als früher. Vorhaben mit unklarem Nutzen werden gestrichen, Vorhaben mit belegbarem Nutzen und Pflichtcharakter dagegen vorgezogen.
Der Umbau der Entwicklungsprozesse landet fast immer in der zweiten Gruppe, sobald jemand ihn durchrechnet: Freigabezeit, Nacharbeit im Feld, Auditvorbereitung. Das sind genau die drei Posten, die in der Kostenspalte des vorigen Abschnitts stehen. Der ROI-Rechner auf dieser Website setzt Ihre eigenen Zahlen ein und macht die Rechnung in fünf Minuten auf.
AIWann passen wir
nicht zu Ihnen?
In drei Konstellationen: ohne eigene Softwareentwicklung, unterhalb von etwa hundert Mitarbeitenden und wenn ein Foliensatz erwartet wird statt einer laufenden Pipeline. Wer sich in keinem der fünf Profile wiedergefunden hat, findet den Grund meistens hier. Das sagen wir im Erstgespräch offen. Lieber eine Absage in dreißig Minuten als ein Mandat, das nach drei Monaten niemandem etwas gebracht hat.
- /01
Keine eigene Softwareentwicklung
Wer Anlagen betreibt oder Maschinen handelt, aber keinen eigenen Code verantwortet, hat andere Probleme als die, die wir lösen. Dann verweisen wir weiter, statt ein Mandat zu bauen, das niemandem hilft.
- /02
Weniger als etwa hundert Mitarbeitende
Unterhalb dieser Größe steht der Aufwand einer Prozessumstellung meist in keinem sinnvollen Verhältnis zum Nutzen. Ein Reifegrad-Check und zwei Stunden Beratung sind dann die ehrlichere Antwort.
- /03
Erwartung eines Foliensatzes
Wenn eine Analyse gewünscht ist, die niemand umsetzen soll, sind Großberatungen die passendere Adresse. Wir bauen die Pipeline selbst und übergeben sie an Ihr Team. Wer sie danach nicht selbst betreiben möchte, bekommt sie von uns betrieben.
Automation as a Service
Was ist der
kleinste
erste Schritt?
Der DevOps-Reifegrad-Schnellcheck auf dieser Website. 3 Minuten, ohne Anmeldung, Ergebnis sofort. Wenn oben drei der sechs Sätze gestimmt haben, beantwortet er die naheliegende Anschlussfrage: welche davon zuerst. Er misst zehn Bereiche Ihrer Software-Auslieferung und zeigt, welche drei Schritte bei Ihnen als Nächstes den größten Unterschied machen. Kein Vertriebskontakt, solange Sie keinen wollen.
Ergebnis sofort
Welche Fragen kommen
vor dem Erstgespräch?
- Q.01
- Für welche Branchen ist Industrial DevOps relevant?
- Für Hersteller mit eigener Steuerungs- oder Embedded-Softwareentwicklung: Anlagen- und Sondermaschinenbau, Bau-, Land- und mobile Arbeitsmaschinen, Geräte- und Apparatebau, Automotive-Zulieferer, produzierende Unternehmen mit eigener SCADA- und MES-Landschaft sowie Energie- und Wasserversorger mit Leit- und Fernwirktechnik auf vielen Außenstationen. Entscheidend ist nicht die Branche, sondern ob Software Bestandteil des Produkts oder der Produktion ist und ob heute nachvollziehbar ist, wie sie entsteht.
- Q.02
- Ab welcher Unternehmensgröße lohnt sich das?
- Erfahrungsgemäß ab etwa 100 Mitarbeitenden und einem Softwareteam von rund fünfzehn Personen. Darunter gibt es sinnvolle Einzelmaßnahmen, etwa Versionskontrolle einführen oder einen Build automatisieren, aber kein Transformationsprojekt. Der dokumentierte DevOps Quick-Scan über 90 Minuten ist ab 50 Mitarbeitenden kostenfrei und beantwortet die Frage für Ihren Fall genauer als jede Faustregel.
- Q.03
- Wir sind Anlagenbauer, kein Softwarehaus. Passt das trotzdem?
- Gerade dann. Im Anlagenbau liegt der größte Anteil an Software, die nie wie Software behandelt wurde: Steuerungsprojekte, die kopiert statt versioniert werden, Konfigurationen, die im Kopf des Inbetriebnehmers stehen, Bibliotheken, die es nur auf einem Rechner gibt. Wer dort das erste Stück herausschneidet, sieht die Wirkung schneller als eine Organisation, die ohnehin schon Entwicklungsprozesse betreibt.
- Q.04
- Wir bauen Sondermaschinen in Losgröße 1. Lohnt sich Automatisierung da überhaupt?
- Ja, weil sich im Sondermaschinenbau nicht die Maschine wiederholt, sondern der Weg zu ihr. Jedes Projekt durchläuft dieselben Schritte aus Übersetzen, Prüfen, Paketieren und Inbetriebnehmen, und genau diese Schritte lassen sich automatisieren, auch wenn die Anlage dahinter ein Unikat ist. Der zweite Ansatzpunkt sind die Bausteine, die von Projekt zu Projekt kopiert werden: Sobald sie aus einer gepflegten Bibliothek statt aus dem letzten Kundenordner kommen, wirkt jede Korrektur auf alle folgenden Anlagen statt nur auf die eine.
- Q.05
- Was kostet es, nichts zu tun?
- Das lässt sich ausrechnen, und zwar aus drei Posten, die in jedem Haus anfallen: Freigabezeit, Nacharbeit im Feld und Auditvorbereitung. Ein Servicetechniker, der anreist, um zuerst den installierten Softwarestand zu ermitteln, steht mit Anreise und Anlagenzeit in der Rechnung; dieselbe Regression kostet im Build eine halbe Stunde und bei der Inbetriebnahme einen Kundentermin. Der ROI-Rechner auf dieser Website macht die Rechnung in fünf Minuten mit Ihren eigenen Zahlen auf. In den Budgetrunden, die wir begleiten, ist genau diese Rechnung der Grund, aus dem ein Vorhaben vorgezogen statt gestrichen wird.
- Q.06
- Müssen wir dafür unsere Toolchain wechseln?
- Nein. Wir arbeiten herstellerunabhängig mit Jenkins, GitLab CI, Azure DevOps, GitHub Actions und ArgoCD und bauen in den meisten Projekten in der Umgebung, die bereits vorhanden ist. Ein Toolwechsel ist eine Entscheidung, die Sie treffen, wenn es dafür einen Grund gibt, und keine Voraussetzung für den Anfang.
- Q.07
- Unser Team hat dafür keine Kapazität. Geht das trotzdem?
- Ja, denn wir planen ohne freie Kapazität. In den Projekten, aus denen wir kommen, hatte niemand einen Entwickler übrig; der Pilot lief neben dem Tagesgeschäft, weil er auf eine Anlage oder ein Produkt begrenzt blieb. Die Analysephase bindet wenige Stunden Ihres Teams, danach beginnt dieser Pilot, und die Pipeline geht schrittweise in Ihre Hände über.
- Q.08
- Was ist der kleinstmögliche erste Schritt?
- Der DevOps-Reifegrad-Check auf dieser Website: 3 Minuten, ohne Anmeldung, Ergebnis sofort. Wer die Fragen lieber gemeinsam durchgeht, nimmt das kostenlose Reifegrad-Audit mit 15 Minuten im Gespräch. Danach ein fachliches Erstgespräch von 30 Minuten, ohne Vertriebsdruck. Wenn beides passt, folgt ein Proof of Concept zum Festpreis von 4.900 Euro mit lauffähiger Pipeline und Übergabe an Ihr Team. Ein Beratungsmandat steht am Ende dieser Kette, nicht am Anfang.
- /01Wenn Sie sich in Profil 01 oder 04 wiedererkennen und der Steuerungscode das Thema istIndustrial DevOps →
- /02Wenn die Nachweispflichten aus CRA, NIS2 oder IEC 62443 den Takt vorgebenDevSecOps →
- /03Wenn Sie Leit- und Fernwirktechnik betreiben und NIS2 den Nachweis verlangt (Profil 05)Versorger →
- /04Wenn Sie zuerst wissen wollen, was der Status quo Sie pro Jahr kostetROI-Rechner →
Wie möchten Sie bei Industrial DevOps weitergehen?
Sagen Sie uns mit einem Klick, wie es bei Ihnen weitergeht. Passend dazu bekommen Sie direkt einen konkreten nächsten Schritt — ganz ohne Formular.
Ein Servicetechniker ruft von der Baustelle in Rumänien an und liest die Seriennummer vom Typenschild ab. Bisher erfährt er nach zwei Tagen per Mail, welcher Softwarestand auf dieser Maschine läuft. Sind Seriennummer und Softwarestand verknüpft, reichen im Büro zwei Klicks. Der Techniker hat dann noch nicht aufgelegt.
Erstgespräch.
90 Tage zum Ergebnis.
Wir klären gemeinsam, wie Sie in 90 Tagen die ersten messbaren Industrial-DevOps-Erfolge erzielen.
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