// Der Weg: Vier Profile → sechs Signale → drei Auslöser → Selbsttest
Für wen wir arbeiten
Nicht jede Organisation braucht Industrial DevOps. Diese Seite beschreibt, bei wem es sich rechnet und bei wem nicht.
30 Minuten · unverbindlich · kein Vertriebsgespräch
ANLAGENBAU · MOBILE ARBEITSMASCHINEN · GERÄTEBAU · FERTIGUNG
Zuletzt fachlich geprüft: 29.08.2026

Andreas Schönfeld
Geschäftsführer & DevOps-Berater, Comquent GmbH
Industrial DevOps für Hersteller mit eigener Steuerungs- und Embedded-Software. Anlagenbau, mobile Arbeitsmaschinen, Gerätebau und Fertigung seit 2006.
Industrial DevOps rechnet sich für Hersteller, die Steuerungs- oder Embedded-Software für ihr eigenes Produkt entwickeln: Anlagen- und Sondermaschinenbau, Bau-, Land- und mobile Arbeitsmaschinen, Geräte- und Apparatebau sowie produzierende Unternehmen mit eigener SCADA- und Steuerungslandschaft. Typisch sind 250 bis mehrere tausend Mitarbeitende im DACH-Raum und ein Softwareteam von 15 bis 300 Personen, verteilt über Elektronik, Steuerungstechnik und Applikation. Entscheidend ist nicht die Branche, sondern ob Software Teil des Produkts ist und ob heute nachvollziehbar ist, wie sie entsteht.
Stand: August 2026 · CRA-Meldepflicht ab 11.09.2026 · Maschinenverordnung ab 20.01.2027
Ist Industrial DevOps bei Ihnen gerade ein Thema?
Wir fragen kurz, wie dringend das Thema bei Ihnen gerade ist. Je nach Antwort zeigen wir Ihnen direkt den passenden nächsten Schritt — ganz ohne Formular.
Wer ruft
uns an?
Und wann.
Unsere Kunden bauen Dinge, in denen Software steckt: Anlagen, Maschinen, Geräte. Die Steuerungs- oder Embedded-Software dafür entwickeln sie selbst, verteilt über Elektronik, Steuerungstechnik und Applikation.
Was sie verbindet, ist nicht die Branche. Es ist ein Zustand. Die Software ist über die Jahre wichtiger geworden als die Prozesse, mit denen sie entsteht. Der Anteil der Wertschöpfung, der in Code steckt, ist gewachsen; Werkzeuge, Freigabewege und Testverfahren sind dieselben geblieben wie zu der Zeit, als Software Beiwerk zur Mechanik war.
Das ist keine Nachlässigkeit, sondern die normale Folge davon, dass Produkte schneller digital werden, als Organisationen sich umbauen lassen.
Quelle · Erfahrungswerte aus Comquent-Projekten seit 2006, Frist aus Verordnung (EU) 2024/2847
Wo wir am
häufigsten sitzen.
Vier Konstellationen decken den größten Teil unserer Projekte ab. Sie unterscheiden sich weniger im Werkzeug als in der Situation, die den ersten Anruf auslöst.
- /01
Anlagenbau und Sondermaschinenbau
Projektgeschäft mit Unikatcharakter.
Jede Anlage entsteht als Variante der vorherigen, meist durch Kopieren des Steuerungsprojekts und Anpassen vor Ort. Was dabei funktioniert, wandert selten zurück in eine Bibliothek. Nach zwanzig Anlagen existieren zwanzig Wahrheiten, und keine davon ist die maßgebliche.
AuslöserEine Anlage im Feld braucht eine Änderung, und niemand kann mit Sicherheit sagen, welcher Stand dort tatsächlich läuft.
Industrial DevOpsWas wir dann tunSteuerungscode versionierbar machen, Wiederverwendung über Shared Libraries herstellen, Inbetriebnahmeschritte reproduzierbar automatisieren.
- /02
Bau-, Land- und mobile Arbeitsmaschinen
Verteilte Steuergeräte, zwanzig Jahre Lebensdauer.
Funktionale Sicherheit, Telematik, Fernwartung und hohe Variantenvielfalt treffen auf Produktlebenszyklen von zehn bis zwanzig Jahren. Die Software wird über die gesamte Zeit weitergepflegt. Die Maschine steht dabei auf einer Baustelle in Rumänien.
AuslöserEin Kunde oder ein Servicetechniker fragt nach dem Softwarestand einer bestimmten Seriennummer, und die Antwort dauert Tage statt Sekunden.
CI/CD ImplementierungWas wir dann tunDurchgängige Traceability zwischen Seriennummer, Softwarestand und Änderungshistorie, automatisierte Regressionstests vor jedem Feldrollout, kontrollierte Update-Prozesse.
- /03
Geräte- und Apparatebau
Serienfertigung mit Embedded-Software.
Hier zählen Stückzahlen. Ein Fehler, der durch die Freigabe rutscht, ist nicht ein Vorfall, sondern zehntausend. Gleichzeitig hängen die Tests an Hardware-Aufbauten, von denen es zwei gibt und die immer belegt sind.
AuslöserDie Freigabe eines Firmware-Standes hängt an einer manuellen Testrunde von zwei Wochen, und deshalb wird seltener released, als es dem Produkt guttäte.
DevOps AutomatisierungWas wir dann tunTestautomatisierung inklusive Hardware-in-the-Loop, reproduzierbare Builds, SBOM-Erzeugung als Nebenprodukt der Pipeline statt als eigenes Projekt.
- /04
Produzierende Industrie als Betreiber
Kein Hersteller, sondern Anwender.
Eigene Fertigung mit SCADA, MES und einer gewachsenen Steuerungslandschaft über mehrere Werke. Die Instandhaltung hält den Betrieb, die IT hält die Systeme, und dazwischen liegt ein Bereich, für den sich formal niemand zuständig fühlt.
AuslöserEine Anlage steht, die Ursache liegt in einer Konfigurationsänderung, und die Rekonstruktion dauert länger als die Reparatur.
DevOps Coaching & KulturWas wir dann tunVersionskontrolle und Infrastructure as Code für SCADA- und Steuerungskonfigurationen, definierte Rollback-Wege, geregelte Übergabe zwischen IT und Instandhaltung.
Woran Sie erkennen,
ob wir
zu Ihnen passen.
Sechs Sätze. Wenn drei davon in Ihrer Organisation stimmen, lohnt sich ein Gespräch. Wenn fünf stimmen, lohnt es sich dringend.
Wir hören diese Sätze in Erstgesprächen selten einzeln. Sie kommen zu dritt oder zu viert, und meistens sagt sie jemand, der genau weiß, dass es so nicht bleiben kann.
- /01
Das Wissen, wie ein Release entsteht, liegt bei ein bis zwei Personen. Deren Urlaub ist ein Terminrisiko.
- /02
Zwischen „Code ist fertig“ und „läuft auf der Anlage“ liegen mehr als fünf manuelle Schritte, und die Reihenfolge steht in niemandes Dokument.
- /03
Der Steuerungscode liegt in Projektordnern auf Netzlaufwerken statt in einem Repository. Oder in einem Repository, in das genau ein Stand wandert, wenn ein Projekt abgeschlossen ist. → SPS-Code versionieren
- /04
Eine Software-Stückliste für ein ausgeliefertes Produkt lässt sich erstellen, aber es dauert Tage und mehrere Personen sind beteiligt.
- /05
Tests laufen manuell und am Ende, nicht automatisiert und laufend. Regressionen fallen bei der Inbetriebnahme auf, nicht im Build.
- /06
IT und OT arbeiten sauber nebeneinander her. Beide Seiten haben recht, und genau deshalb bewegt sich nichts.
Diese sechs Sätze beschreiben den Alltag in Organisationen, deren Produkt schneller digital wurde als ihre Prozesse. Der Unterschied entsteht nicht dadurch, dass Sie alles auf einmal ändern. Er entsteht dadurch, dass Sie das erste Stück herausschneiden, sauber machen und den Rest daran messen.
Warum das Thema
gerade jetzt aufkommt.
Fristen, Ruhestand,
Budgetrunde.
Regulatorik
Der Cyber Resilience Act verpflichtet Hersteller von Produkten mit digitalen Elementen zur Cybersicherheit über den gesamten Lebenszyklus. Ab dem 11. September 2026 gelten die Meldepflichten: aktiv ausgenutzte Schwachstellen sind binnen 24 Stunden an die ENISA zu melden. Ab dem 11. Dezember 2027 ist volle Konformität Pflicht, ohne sie keine CE-Kennzeichnung. Die EU-Maschinenverordnung wird am 20. Januar 2027 verbindlich, für Betreiber kommt NIS2 hinzu.
Praktisch heißt das: Software-Stückliste, Änderungsnachweis und ein funktionierender Update-Weg müssen belegbar sein. Wer das aus einer Pipeline zieht, beantwortet die Frage des Auditors in Minuten. Wer es aus Dateiablagen zusammensucht, beschäftigt damit ein Team.
Personelle Engpässe
Erfahrene Steuerungsentwickler gehen in den Ruhestand, und ihr Wissen steht selten schriftlich irgendwo. Der Kollege, der weiß, warum dieser eine Baustein seit 2014 auskommentiert ist, hat noch achtzehn Monate.
Automatisierung ist an dieser Stelle keine Effizienzmaßnahme, sondern Risikovorsorge. Was in einer Pipeline steht, geht nicht mit einer Person aus dem Haus.
Wirtschaftlicher Druck
In den Budgetrunden, die wir seit zwei Jahren begleiten, fällt die Entscheidung enger aus als früher. Vorhaben mit unklarem Nutzen werden gestrichen, Vorhaben mit belegbarem Nutzen und Pflichtcharakter dagegen vorgezogen.
Der Umbau der Entwicklungsprozesse landet fast immer in der zweiten Gruppe, sobald jemand ihn durchrechnet: Freigabezeit, Nacharbeit im Feld, Auditvorbereitung. Der ROI-Rechner auf dieser Website macht die Rechnung in fünf Minuten auf.
Nicht jede Anfrage
endet bei uns
in einem Projekt.
Drei Konstellationen, in denen wir das im Erstgespräch offen sagen. Lieber eine Absage in dreißig Minuten als ein Mandat, das nach drei Monaten niemandem etwas gebracht hat.
- /01
Keine eigene Softwareentwicklung
Wer Anlagen betreibt oder Maschinen handelt, aber keinen eigenen Code verantwortet, hat andere Probleme als die, die wir lösen. Dann verweisen wir weiter, statt ein Mandat zu bauen, das niemandem hilft.
- /02
Weniger als etwa hundert Mitarbeitende
Unterhalb dieser Größe steht der Aufwand einer Prozessumstellung meist in keinem sinnvollen Verhältnis zum Nutzen. Ein Reifegrad-Check und zwei Stunden Beratung sind dann die ehrlichere Antwort.
- /03
Erwartung eines Foliensatzes
Wenn eine Analyse gewünscht ist, die niemand umsetzen soll, sind Großberatungen die passendere Adresse. Wir bauen die Pipeline selbst und übergeben sie an Ihr Team. Wer sie danach nicht selbst betreiben möchte, bekommt sie von uns betrieben.
Automation as a Service
15 Minuten.
Ein Reifegrad-Report.
Der DevOps-Reifegrad-Schnellcheck ordnet Ihre Situation in die vier Profile ein und zeigt, welche drei Schritte bei Ihnen als Nächstes den größten Unterschied machen. Kein Vertriebskontakt, solange Sie keinen wollen.
Ergebnis sofort
Was Interessenten
vorher wissen wollen.
- Q.01
- Für welche Branchen ist Industrial DevOps relevant?
- Für Hersteller mit eigener Steuerungs- oder Embedded-Softwareentwicklung: Anlagen- und Sondermaschinenbau, Bau-, Land- und mobile Arbeitsmaschinen, Geräte- und Apparatebau, Automotive-Zulieferer sowie produzierende Unternehmen mit eigener SCADA- und MES-Landschaft. Entscheidend ist nicht die Branche, sondern ob Software Bestandteil des Produkts oder der Produktion ist und ob heute nachvollziehbar ist, wie sie entsteht.
- Q.02
- Ab welcher Unternehmensgröße lohnt sich das?
- Erfahrungsgemäß ab etwa 250 Mitarbeitenden und einem Softwareteam von rund fünfzehn Personen. Darunter gibt es sinnvolle Einzelmaßnahmen, etwa Versionskontrolle einführen oder einen Build automatisieren, aber kein Transformationsprojekt. Der dokumentierte DevOps Quick-Scan über 90 Minuten ist ab 50 Mitarbeitenden kostenfrei und beantwortet die Frage für Ihren Fall genauer als jede Faustregel.
- Q.03
- Wir sind Anlagenbauer, kein Softwarehaus. Passt das trotzdem?
- Gerade dann. Im Anlagenbau liegt der größte Anteil an Software, die nie wie Software behandelt wurde: Steuerungsprojekte, die kopiert statt versioniert werden, Konfigurationen, die im Kopf des Inbetriebnehmers stehen, Bibliotheken, die es nur auf einem Rechner gibt. Wer dort das erste Stück herausschneidet, sieht die Wirkung schneller als eine Organisation, die ohnehin schon Entwicklungsprozesse betreibt.
- Q.04
- Müssen wir dafür unsere Toolchain wechseln?
- Nein. Wir arbeiten herstellerunabhängig mit Jenkins, GitLab CI, Azure DevOps, GitHub Actions und ArgoCD und bauen in den meisten Projekten in der Umgebung, die bereits vorhanden ist. Ein Toolwechsel ist eine Entscheidung, die Sie treffen, wenn es dafür einen Grund gibt, und keine Voraussetzung für den Anfang.
- Q.05
- Unser Team hat dafür keine Kapazität. Geht das trotzdem?
- Ja, denn wir planen ohne freie Kapazität. In den Projekten, aus denen wir kommen, hatte niemand einen Entwickler übrig; der Pilot lief neben dem Tagesgeschäft, weil er auf eine Anlage oder ein Produkt begrenzt blieb. Die Analysephase bindet wenige Stunden Ihres Teams, danach beginnt dieser Pilot, und die Pipeline geht schrittweise in Ihre Hände über.
- Q.06
- Was ist der kleinstmögliche erste Schritt?
- Der DevOps-Reifegrad-Check auf dieser Website: 15 Minuten, ohne Anmeldung, Ergebnis sofort. Danach ein 30-minütiges Erstgespräch, kostenlos und ohne Vertriebsdruck. Wenn beides passt, folgt ein Proof of Concept zum Festpreis von 4.900 Euro mit lauffähiger Pipeline und Übergabe an Ihr Team. Ein Beratungsmandat steht am Ende dieser Kette, nicht am Anfang.
- /01Wenn Sie sich in Profil 01 oder 04 wiedererkennen und der Steuerungscode das Thema istIndustrial DevOps →
- /02Wenn die Nachweispflichten aus CRA, NIS2 oder IEC 62443 den Takt vorgebenDevSecOps →
- /03Wenn Sie zuerst wissen wollen, was der Status quo Sie pro Jahr kostetROI-Rechner →
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Der Moment, an dem sich die Arbeit bemerkbar macht, ist unspektakulär: Jemand fragt nach dem Softwarestand einer Seriennummer, und die Antwort steht nach zwei Klicks auf dem Bildschirm statt nach zwei Tagen im Postfach.
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90 Tage zum Ergebnis.
Wir klären gemeinsam, wie Sie in 90 Tagen die ersten messbaren Industrial-DevOps-Erfolge erzielen.
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