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DevOps Glossar·OT / Industrial

IndustrialFlow

// Direkte Antwort

Was ist IndustrialFlow?

IndustrialFlow ist eine CI/CD-Plattform für Industrial DevOps von Comquent. Sie kombiniert Jenkins als bewährten Orchestrierungs-Kern mit moderner Web-UI, KI-Assistenz (Claude API online oder Ollama im Air-Gap), OT-Proxy-Agents, Wartungsfenstern und automatisierten Compliance-Reports für NIS2, IEC 62443, TISAX und den EU Cyber Resilience Act. Bestehende Jenkinsfiles und Shared Libraries laufen ohne Änderung; die Migration dauert typisch 1–2 Tage.

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// Im DetailIndustrialFlow

IndustrialFlow positioniert sich bewusst nicht als weiteres CI/CD-Werkzeug, sondern als Plattform, die Jenkins als bewährten Orchestrierungs-Kern behält und um genau die Fähigkeiten ergänzt, die Industrial DevOps verlangt. Der Vorteil dieses Ansatzes: Bestehende Jenkinsfiles und Shared Libraries laufen ohne Änderung weiter, das Know-how der Teams bleibt erhalten, und die Migration dauert typischerweise nur ein bis zwei Tage statt einer kompletten Neuimplementierung. Die größte Sorge vor einem Plattformwechsel — Jahre an Jenkinsfiles und Team-Know-how abschreiben zu müssen — läuft damit ins Leere; und weil der Kern Standard-Jenkins bleibt, bleibt auch der Rückweg offen.

Die Plattform-Schicht über dem Jenkins-Kern adressiert die OT-spezifischen Lücken. OT-Proxy-Agents überbrücken die IEC-62443-Netzwerksegmentierung, ohne sie aufzuweichen; Wartungsfenster und Production-Locks verhindern Deployments im laufenden Betrieb; und eine moderne Web-UI ersetzt die in die Jahre gekommene Jenkins-Oberfläche. KI-Assistenz ist integriert — online über die Claude API oder vollständig air-gapped über ein lokales Modell via Ollama, sodass auch streng isolierte Netze von Assistenz profitieren.

Der Compliance-Aspekt ist für die Zielbranchen entscheidend. IndustrialFlow generiert automatisierte Reports für NIS2, IEC 62443, TISAX und den EU Cyber Resilience Act, deren Anforderungen ab 2026 verbindlich greifen. Statt Audit-Nachweise manuell zusammenzutragen, fallen sie als Nebenprodukt der Pipeline an. Die Auditor-Anfrage nach der SBOM eines 18 Monate alten Releases ist dann keine Wochenaufgabe mehr — der Nachweis lag schon beim Build vor. Wichtig zur Abgrenzung: IndustrialFlow ist die Plattform; KI-Werkzeuge wie Claude Code sind die interaktiven Assistenten, die in der täglichen Arbeit am Pipeline-Code zum Einsatz kommen.

// Beispiele aus der Praxis3 Szenarien
/01

Migration ohne Pipeline-Umschreiben

Ein Maschinenbauer übernimmt seine bestehenden Jenkinsfiles und Shared Libraries unverändert in IndustrialFlow und gewinnt in zwei Tagen Wartungsfenster-Steuerung, OT-Proxy-Anbindung und automatische Compliance-Reports hinzu.

/02

Air-Gap-Betrieb mit lokalem KI-Modell

In einem KRITIS-Netz ohne Internetzugang nutzt das Team die in IndustrialFlow integrierte KI-Assistenz über ein lokal via Ollama betriebenes Modell, um Pipeline-Logik zu generieren, ohne dass Daten das segmentierte Netz verlassen.

/03

Automatischer CRA-Report je Release

Bei jedem Release erzeugt die Plattform eine SBOM und einen Compliance-Report, der die Anforderungen des EU Cyber Resilience Act dokumentiert — der Nachweis liegt damit ohne manuellen Aufwand für jedes Artefakt vor.

// Häufige FragenFAQ
Müssen bestehende Jenkinsfiles für IndustrialFlow umgeschrieben werden?
Nein. IndustrialFlow nutzt Jenkins als Kern, sodass vorhandene Jenkinsfiles und Shared Libraries unverändert laufen. Die Plattform ergänzt OT-Funktionen, KI-Assistenz und Compliance-Reports darum herum — die Migration dauert typisch nur ein bis zwei Tage.
Wie funktioniert die KI-Assistenz in einem air-gapped Netz?
Statt der Claude API online zu nutzen, betreibt IndustrialFlow im Air-Gap-Modus ein lokales Sprachmodell über Ollama. So bleibt KI-Unterstützung verfügbar, während alle Daten innerhalb des segmentierten OT- oder KRITIS-Netzes verbleiben.
Welche Compliance-Standards deckt IndustrialFlow mit Reports ab?
Die Plattform erzeugt automatisierte Nachweise für NIS2, IEC 62443, TISAX und den EU Cyber Resilience Act. Diese entstehen als Nebenprodukt der Pipeline-Läufe, sodass Audit-Vorbereitung nicht mehr aus manueller Dokumentensammlung besteht.
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